Es gab nur strahlende Gesichter bei der Scheckübergabe: Christa Weber (von links), Stefan Weber, Magdalene Kissling, Christoph Kiess, Eric Bayer. Quelle: Unbekannt

Wie im vergangenen Jahr stand das diesjährige Projekt "Sonnenblumenwiese" vom Druckhaus Weber wieder für die Solidarität mit Geschäftspartnern und Kunden.

Althengstett - Das Feld mit den leuchtenden Sommerboten zum Selbstschneiden für einen Euro pro Blume war nicht nur ein fröhlicher Farbfleck im Althengstetter Industriegebiet und Quelle für viele Gute-Laune-Sträuße. Die blühende Wiese war auch in diesem Jahr wieder ein Spendenprojekt und ein Gemeinschaftswerk.

Vom Geschäftsführer des GHV-Mitgliedsunternehmens ISG Industrie-Service GmbH Eberhard Kling, der in seiner Freizeit gern mit den landwirtschaftlichen Maschinen von Magdalene Kissling agiert, wurde die Wiese professionell in zwei Etappen eingesät, damit die gelbe Pracht möglichst lange anhält. Und jetzt, nachdem die gelbe Pracht verblüht ist, hat er das Feld bereits wieder umgepflügt und so vorbereitet, dass es in 2022 erneut eingesät werden kann. "Wir sind von seiner akkuraten Arbeit total begeistert", schwärmt Geschäftsführerin Christa Weber.

Den Ertrag aus dem Sonnenblumenverkauf von rund 700 Euro haben die beiden Geschäftsführer Christa Weber und Stefan Weber aufgestockt auf 1000 Euro, die je zur Hälfte den Christlichen Gästehäusern im Monbachtal und der Liebenzeller Mission zugutekommen. Denn auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie gibt es Vorgaben und Beschränkungen, die zu wirtschaftlichen Einbußen führen.

"Wir kommen nur gemeinsam durch diese schwierige Zeit", betont Christa Weber. "Vereint und leistungsstark" ist das Motto des GHV. Dazu gehört für sie die Solidarität in herausfordernden Zeiten. "Diese Solidaritätsgeste berührt uns und macht uns sehr dankbar", bestätigen unisono der Leiter der Christlichen Gästehäuser Eric Bayer und dem Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Liebenzeller Mission Christoph Kiess bei der Spendenübergabe. Bei den Gästehäusern zeichnet sich mit der sich verschärfenden Corona-Lage ab, dass die Buchungen wieder deutlich zurückgehen. Auch bei der Mission fielen und fallen Veranstaltungen weg, für die schon im Vorfeld einiges investiert wurde. Beim Fototermin zur Spendenübergabe tauschten sich Spender und Empfänger lebhaft über die aktuelle Lage aus.