Christiane Eichenhofer (Stiftungsgründerin, von links) Ilona Kollum von der Katharinenhöhe, Bürgermeister Andreas Braun, Andrea Blessing von der Roggenbachschule, Heike Brunner und Susanne Ciampa mit Spendenchecks für die „Tour Ginkgo“ Foto: Hella Schimkat

In Unterkirnach hat die „Tour Ginkgo“ am Sonntagnachmittag ihr Ende gefunden. Auf dem Mühlenplatz versammelten sich die teilnehmenden Radler und Unterkirnacher, um dem Ende der Spendentour beizuwohnen. Auch ein berühmter Gast befindet sich seit 20 Jahren unter den Teilnehmern.

Das Ende der „Tour Ginkgo“ in Unterkirnach wurde am Sonntagnachmittag zum riesigen Erfolg. Pünktlich gegen 15.30 Uhr rollten 120 Radfahrer, alle in Gelb, auf den Mühlenplatz, auf dem große Gitterwände für die Räder aufgebaut waren. Der Motorradtross, der die Radler begleitet hatte, kam zuerst, die Begleitfahrzeuge waren schon da.

 

Mitarbeiter der Gemeinde hatten Tische und Bänke aufgestellt und viel Obst bereit gestellt, denn eine Stärkung brauchten die Teilnehmer der „Tour Ginkgo“.

Ein Teilnehmer der Soko-Stuttgart

Die Standgebühr der 13 Stände des Flohmarkts auf dem Mühlenplatz wurde ebenfalls gespendet. Dieser hatte leider schon gegen Mittag aufgrund des Regens einpacken müssen, aber die reichhaltige Kuchentheke im Mühlentreff fand großen Andrang. 69 Kuchen waren von Bürgern und Rathausmitarbeitern gespendet worden, auch dieser Erlös ging an die Christiane-Eichenhofer-Stiftung und damit an die Katharinenhöhe.

Die Radfahrer ließen sich gemütlich an den langen Tischen nieder und erzählten unserer Redaktion: „Gestern war noch Ex-Eiskunstläufer Norbert Schramm dabei, ein Radfahrer vom Ex-Team Telekom ebenso und Arnold Meffle, der Handballweltmeister.“ Und dann ist da noch „Schrotti“, bekannt aus der „Soko Stuttgart“, im richtigen Leben als Michael Gaedt unterwegs.

„Schrotti“, der seit 14 Jahren in der „Soko Stuttgart“ stets unter Oldtimern liegt und diese repariert und dabei nie die richtige Frau findet, berichtete unserer Redaktion, dass er seit mehr als 20 Jahren bei der „Tour Gingko“ mitfährt. Aber warum? „Weil es richtig ist“, antwortet er nur.

7000 Euro Spenden von Firma Ciampa

Henry Greif unterhielt die sportlichen Radler mit einer kurzweiligen Zusammenfassung über die Entstehung des Dorfes Unterkirnach.

Bürgermeister Andreas Braun begrüßte die Teilnehmer der „Tour Ginkgo“ mit den Worten: „Ihr habt den Schwarzwald-Baar-Kreis abgeradelt und enorm viel Spenden gesammelt, wir in Unterkirnach haben auch einen tollen Betrag für die Katharinenhöhe zusammenbekommen.“

Damit übergab er das Mikrofon an Susanne Ciampa, Geschäftsführerin der Firma Fliesen-Ciampa, die den Spendenscheck in Höhe von 7000 Euro an Christiane Eichenhofer überreichte. Im Vorfeld des 50-jährigen Jubiläums der Firma Ciampa habe sie alle Kunden und Firmen um Spenden gebeten und diese tolle Summe sei herausgekommen, erklärte sie stolz und dankbar. Das ergab die erste gelbe La-Ola-Welle.

Die La-Ola-Welle war nicht mehr zu stoppen

Andrea Blessing, Schulleiterin der Roggenbachschule, war zu Recht stolz auf die 120 Schüler ihrer Schule. Beim Spendenlauf zugunsten der Katharinenhöhe seien die Kinder unermüdlich um den Talsee gerannt, dann zückte sie den Scheck, auf dem auch noch die Spenden vom Kuchen und Flohmarkt waren, mit der sagenhaften Summer von 13 000 Euro, jetzt wollte die La-Ola-Welle nicht mehr aufhören.

Christiane Eichenhofer holte noch viele Helfer nach vorne, um ihnen zu danken, so dass die La-Ola-Welle nicht mehr aufhören wollte, ein Zeichen dass die Radler immer noch voller Energie waren.