Wie bei der Vesperkirche wird auch am Spendentag im Marienheim gegessen. Foto: Eyrich, Karina

AK Asyl, Caritas und der Verein „Wir im Ländle“ veranstalten am 9. März einen „Spendentag“ für die Erdbebenopfer.

Der Albstädter Arbeitskreis (AK) Asyl veranstaltet gemeinsam mit dem Verein „Wir im Ländle“ und der Caritas Schwarzwald-Alb-Donau am Donnerstag, 9. März, im Ebinger Marienheim einen „Spendentag“ zugunsten der Erdbebenopfer in der Türkei und in Syrien.

Von 10 bis 18.30 Uhr sind im Saal des Marienheims Spezialitäten der türkischen und arabischen Küche gegen eine Spende erhältlich, und zwar sowohl Kleinigkeiten zum Frühstück als auch Mittagessen und Süßigkeiten für den nachmittäglichen einen Kaffee.

Freiwillige Kochen zugunsten ihrer Landsleute

Das Essen kommt von freiwilligen Helferinnen und Helfern aus der Türkei und Syrien, überwiegend Geflüchteten, von denen viele direkt betroffen sind, da sie Eltern, Verwandte und Freunde im Erdbebengebiet haben. Sie werden auf Wunsch über die momentanen Zustände im Krisengebiet berichten, aus dem ihnen direkte Informationen vorliegen. Schirmherr des Spendentags ist Landrat Günther-Martin Pauli.

Die Gewähr, dass die Hilfe auch vor Ort direkt ankommt

Die ursprüngliche Initiative für den Spendentag stammt von Geflüchteten, die den AK Asyl und die Caritas angesprochen hatten. Sie wollten helfen, dabei aber die Gewähr haben, dass ihre Hilfe auch direkt vor Ort ankommt. Der Verein „Wir im Ländle“ hatte sich seit 2020, also schon vor dem Erdbeben, im Grenzgebiet engagiert und besitzt Ansprechpartner vor Ort, welche die Opfer mit Essen - auch via Suppenküche -, Zelten, Decken und anderen Hilfsgütern versorgen. Für Organisatoren des Spendentags ist diese direkte Verbindung sehr wichtig.