18 000 Euro haben die Schüler der Gemeinschaftsschule Rangendingen-Hirrlingen mit einem Spendenlauf gesammelt. So wird das Geld verwendet.
Applaus tönt in der Festhalle Rangendingen – das Klatschen der rund 400 Schüler gilt dem Ergebnis des Spendenlaufs vom Beginn des neuen Schuljahrs: 18 000 Euro sind dabei zusammengekommen, und die Freude in der Schulgemeinschaft war nicht zu überhören groß.
Julia Kaplan von der Schulleitung der Gemeinschaftsschule Rangendingen-Hirrlingen zu diesem beeindruckenden Ergebnis: „Das zeigt, was man gemeinsam leisten kann. Ihr habt gezeigt, was in euch steckt“, sagt sie zur Schülerschaft.
„Egal, ob 50 oder fünf Meter, jeder einzelne Meter hat gezählt“, sagt Schulleiterin Julia Helber. Mit „Motivation und Teamgeist“ hätten die Kinder und Jugendlichen dazu beigetragen, „Menschen zu unterstützen, die Hilfe brauchen“.
„Ich fand die Aktion richtig klasse“
Auch Rangendingens Bürgermeister Manfred Haug, der sich im September selbst am Spendenlauf beteiligte, lobte die Schüler: „Ich fand die Aktion richtig klasse“, und es wäre doch schön, wenn so eine Veranstaltung in Zukunft weiterhin stattfindet.
Tatsächlich ist der Lauf mit Blick auf das Spendenergebnis ein voller Erfolg. Lehrerin Tanja Bland, die die Aktion mit ihrem Kollegen Matthias Schwenk organisiert hatte, sagte, dass das Ergebnis „all unsere Erwartungen übertroffen“ hat.
Der Betrag von 18 000 Euro kam vor allem durch ‚Sponsoren‘ zusammen, die sich die Schüler selbst gesucht haben. Das konnten zum Beispiel auch die eigenen Eltern sein. Einen vorgeschriebenen Betrag gab es nicht. So konnte man wenige Cent bis hin zu mehreren Euro pro Runde ansetzen. Je mehr die Kinder und Jugendlichen laufen, desto höher die Spendensumme.
6000 Euro für die Finanzierung eines Spielplatz
Wofür wird das Geld verwendet? 6000 Euro gehen an „Kinder brauchen Frieden“. Der Hechinger Verein finanziert damit den Bau eines Spielplatzes für ein sonderpädagogisches Zentrum für Kinder und Jugendliche Mit Behinderung in Bulgarien. Das hat Vereinsvorsitzender Jürgen Müller berichtet. Müller: „Wenn es nicht Menschen wie euch gäbe, könnten wir das nicht tun.“
Weitere 6000 Euro gehen an den Schulsozialfonds, der Kinder an der Gemeinschaftsschule finanziell unterstützt, falls diese Bedarf haben. Die übrigen 6000 Euro werden für Projekte rund um die Gestaltung der Schule verwendet, beispielsweise für neue Sitzgelegenheiten.
Besonders erwähnt wurde bei der Bekanntgabe des Spendenergebnisses übrigens die Klasse 3B, in der unter allen Klassen mit 1913 Euro der höchste Betrag zusammengekommen ist. Über einen kleinen Preis freuten sich auch einzelne Schüler, die bemerkenswert viele Runden gelaufen sind oder Sponsoren gefunden haben, die außergewöhnlich viel spendeten.
Die Schule hatte im Vorfeld des Laufs auch Firmen als Sponsoren gewonnen. Den größten Teil der Spendensumme haben die Schüler derweil selbst eingeworben.