Die Dankbarkeit für die Spendenaktion steht im Mittelpunkt beim Vor-Ort-Gespräch (von links): Christoph Barth, Käthe Riesle, Theo Huber, Herbert Riesle, Ralf Riesle, Diego Paulick, Manuela Riesle, Monja Riesle, Nino Sosna und Bürgermeister Micha Bächle. Foto: Dagobert Maier

Aufrufe zu Spenden stoßen auf eine gute Resonanz in der Stadt und in der Umgebung. Die Betroffenen sind froh über die Hilfe und danken den Unterstützern.

Am Freitag, 17. April, ging kurz vor 10 Uhr der Notruf bei der Leitstelle ein: Ein Haus brennt an der Ecke Tuttinestraße und Obere Gerbe. Die Bräunlinger Feuerwehr war schnell vor Ort. Nachdem kurz nach 11 Uhr das Feuer unter Kontrolle war, wurde das ganze Ausmaß der Zerstörung durch den Brand so richtig deutlich. Schätzungen lagen zu diesem Zeitpunkt bei rund 200.000 Euro.

 

Rund 70 Feuerwehrleute, auch aus der Nachbarschaft aus dem Städtedreieck, waren bei der Brandbekämpfung mit dabei. Nicht lange nach dem Brand hatte Bürgermeister Micha Bächle in Zusammenarbeit mit der Bräunlinger Hilfsorganisation „Nit quatsche, mache“ unter der Leitung von Theo Huber eine Spendenhilfsaktion für die Brandopfer im Haus an der Tuttinestraße gestartet.

Er freute sich, dass die Spendenaktion große Unterstützung fand und das nicht nur in der Bräunlinger Bevölkerung. Es gingen zahlreiche Geldspenden ein und es gab auch weitere Hilfe durch die Nachbarschaft, so Bächle. Eine vierstellige Summe konnte nun zur Unterstützung der Brandopferfamilie für Kleidungskauf und Möblierung verwendet werden.

Der Dank geht an die Helfer

Theo Huber und Micha Bächle sowie die Familie Riesle bedankten sich bei den Spendern und darüber hinaus für die Hilfe, die für die durch den Brand sehr geschädigte Familie eine wichtige Unterstützung ist. Für die gespendeten Geldmittel wurden neben Möbeln auch Kleingeräte und Kleidungsstücke gekauft, da bei dem Brand vieles unbrauchbar wurde.

Es sei positiv, dass die geschädigten Familien mithilfe der Geldspenden notwendige Gegenstände anschaffen können, die sie für den alltäglichen Gebrauch dringend benötigen, betonte Micha Bächle bei einem Vor-Ort-Gespräch. Deshalb stand im Vordergrund der Kauf von Dingen des täglichen Bedarfs durch die eingegangenen Spendengelder.

„Wir hatten bezüglich der Kleidung nur noch das, was wir anhatten“, sagte Käthe Riesle, weshalb einige der Spendenmittel für neue Kleidung der Familie genutzt wurden. „Wir sind bei unserer Enkeltochter in Riedböhringen kurzfristig untergekommen. Wir sind sehr froh, dass uns die Firma Straub eine Wohnung zur Verfügung stellt, bis unser Brandhaus wieder bewohnbar wird.“ Die Familie Riesle rechnet mit bis zu einem Dreivierteljahr, bis sie wieder in die Tuttinestraße ziehen kann. Bürgermeister Micha Bächle und die Familien dankten auch der Feuerwehr Bräunlingen, die bei dem nicht einfachen Einsatz eine gute Zusammenarbeit bewiesen habe und den Hausbrand schnell im Griff hatte.  

Viele Helfer im Einsatz

Der vom Brand betroffenen Familie ist es zudem wichtig, einige der Unterstützer mit besonderem Dank hervorzuheben. Dazu gehören für ihren raschen und umsichtigen Einsatz die Feuerwehr Bräunlingen, das Rote Kreuz sowie die Polizei. Außerdem geht auch ein Dank an die Stadt Bräunlingen, Anton Vogt Transporte, Fluck Holzbau, die Familie Ewald vom Palmhof, mehrere Vereine, die sich für die Betroffenen eingesetzt haben, die Hilfsorganisation Theo Huber, die Baufirma Konrad Volz, Straub Verpackungen, Steffen Würth, die Nachbarschaft und Bennys Garage Riedböhringen.

„Nit quatsche, mache“

Spenden zur Unterstützung
können auch weiterhin auf das Spendenkonto „Nit quatsche, mache“ e.V. Stichwort Brandopfer, Tuttinestraße, mit der Kontonummer DE55 6945 0065 1151 4483 89 eingezahlt werden. Es kann eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden. Dafür muss neben dem Stichwort „Brandopfer“ der Verwendungszweck eingetragen werden.