Ein 21-jähriger Vater aus Nendingen im Kreis Tuttlingen ist im Januar bei einem Snowboard-Unfall ums Leben gekommen. Für die Familie werden nun Spenden gesammelt.
Mitte Januar soll der junge Mann beim Snowboardfahren im Skigebiet Damüls (Vorarlberg in Österreich) gestürzt sein und sich dabei schwer am Kopf verletzt haben. Zehn Tage später, am 27. Januar, starb er laut österreichischen Medien an den Folgen des Unfalls.
Nach Angaben der Polizei war der 21-Jährige, der mit drei Begleitern unterwegs war, von der Piste abgekommen und ins freie Gelände geraten. Dort sei er über den Abhang auf einen darunter liegenden, von einer Pistenraupe gewalzten Verbindungsweg gefahren. Beim Übergang zu diesem Weg sei sein Snowboard in einer Mulde stecken geblieben und auseinandergebrochen. Daraufhin sei er mit voller Wucht auf den Kopf und das Gesicht gestürzt. Obwohl er laut Polizei einen Helm trug, erlitt er ein schweres Schädel-Hirn-Trauma.
Der junge Mann hinterlässt eine kleine Tochter sowie die Mutter des Kindes. Für die beiden ist nun über die Online-Plattform GoFundMe eine Spendenaktion ins Leben gerufen worden.
Mutter und Tochter sollen unterstützt werden
„Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von einem geliebten Menschen, der viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde“, beginnt der Text auf der Spendenseite. Sein Tod habe eine große Lücke hinterlassen.
„Mit dieser Spendenaktion möchten wir seine Tochter und die Mutter in dieser schweren Zeit unterstützen. Die Spenden sollen helfen, den Alltag finanziell abzusichern, notwendige Ausgaben zu finanzieren und der Tochter eine möglichst sorgenfreie Zukunft zu ermöglichen“, heißt es weiter. Jeder Beitrag sei ein Zeichen der Solidarität, des Mitgefühls und der Unterstützung – auch kleine Summen. Außerdem ermuntert die Organisatorin dazu, die Aktion zu teilen, wenn keine Spende möglich sei.
73.269 Euro bereits gesammelt
Inzwischen sind bereits 73.269 Euro zusammengekommen. Das Spendenziel liegt bei 90.000 Euro. Wie die genaue Situation von Mutter und Tochter aussieht und wie man die beiden noch unterstützen kann, geht aus der Aktion nicht hervor. Eine Anfrage unserer Redaktion blieb unbeantwortet.
Dennoch wird deutlich, dass die Hilfe dringend benötigt wird und wie froh die Organisatorin über jegliche Unterstützung ist: „Von Herzen danken wir allen, die helfen, an sie denken und sie in dieser schweren Zeit begleiten.“