Bruno Metz (von links), Kurt Bildstein und Klaus Keller freuen sich über das gespendete Gemälde. Foto: Stadt Ettenheim

Die Stadt Ettenheim hat ein Gemälde des Künstlers Kurt Bildstein erhalten.

Der frühere Kaplan Erich Wittner hat der Stadt Ettenheim ein Gemälde vom Künstler Kurt Bildstein geschenkt.

„Viele in Ettenheim erinnern sich an den früheren Kaplan Erich Wittner, der in den 1960er Jahren etwas mehr als drei Jahre als Kaplan in Ettenheim wirkte“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Bis heute habe er, der später zahlreiche hohe kirchliche Ämter inne hatte, Verbindungen nach Ettenheim.

Gemälde zeigt Ettenheim aus nordöstlicher Richtung

Inzwischen ist Wittner 87 Jahre alt, durch Krankheit eingeschränkt und lebt nun seit kurzem in einem Altersstift in Freiburg. „Mit dem Umzug musste er sich von manchem trennen, darunter auch mehrere Bilder, die er von seinem guten Freund und Ettenheimer Künstler Kurt Bildstein erworben hatte“, berichtet die Stadt weiter. Ein Gemälde davon zeige eine Ansicht auf Ettenheim aus nordöstlicher Richtung mit der Stadtkirche St. Bartholomäus im Zentrum.

Klaus Keller, der mit seiner Frau Monika Erich Wittner zu Schulzeiten kennenlernte und bis heute Kontakt hält, brachte das Gemälde nach Ettenheim und übergab es zusammen mit Kurt Bildstein Anfang der Woche an Bürgermeister Bruno Metz, der sich über die großzügige Schenkung freute und zusicherte, dass das Gemälde einen würdigen Platz bekommt.

Erich Wittner wurde 1936 in Hechingen geboren und studierte Philosophie und Theologie in Freiburg sowie in München. 1961 wurde er im Freiburger Münster zum Priester geweiht und wirkte anschließend in Durmersheim und Ettenheim als Kaplan. Außerdem war Erich Wittner Repetitor am Theologischen Konvikt in Freiburg. Anschließend war er dann von 1964 bis 1984 Gründungspfarrer in der Pfarrei St. Albert-Bischofslinde in Freiburg. Darüber hinaus arbeitete er bei Sendungen des SWR und bei pastoralen Zeitschriften mit und war unter anderem Dozent für Moraltheologie. 1992 wurde er zum „Geistlichen Rat“ und 1995 dann zum Dompfarrer am Freiburger Münster ernannt.