Brigitta Szabados mit den Spenden aus Donaueschingen. Sie leitet das Altenheim in Vác und freut sich über die neuen Geräte. Foto: Stadt Donaueschingen

Feuerwehrkommandant Gerd Wimmer übergab in der ungarischen Partnerstadt medizinische Geräte. Die Verbindung beider Städte wird immer lebendiger.

Bereits zum dritten Mal hat das Altenheim in der ungarischen Partnerstadt Vác wichtige medizinische Hilfsmittel aus Donaueschingen erhalten. Feuerwehrkommandant Gerd Wimmer brachte die Geräte nach Vác mit.

 

Die Spende umfasst Betten, Rollstühle, Rollatoren, Toilettensitzerhöhungen, Sauerstoffkonzentratoren, Inhalatoren sowie Nadeln und Spritzen, wie die Donaueschinger Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung schreibt. Die Ausstattung sei dank der Unterstützung des Hauses Fürstenberg und des Donaueschinger Altenheims St. Michael möglich gewesen.

Wimmer war im Rahmen einer Einladung zu einer dreitägigen Feuerwehrschulung in der ungarischen Stadt. Die langjährige freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren beider Städte basiert auf regelmäßigem fachlichen Austausch und gegenseitigen Besuchen.

Die Übergabe erfolgte während eines Rathausempfangs, bei dem Bürgermeisterin Ilona Matkovich die Spende offiziell an Brigitta Szabados, Leiterin des Altenheims Vác, übergab. Gerd Wimmer erhielt den Dank der Stadt Vác für die Umsetzung der Feuerwehrschulung vor Ort sowie für den Transport der Hilfsmittel.

Vieles nur schwer zugänglich

Das Altenheim in Vác habe sich tief beeindruckt von der Spende gezeigt, da viele der Geräte in Ungarn nur schwer zugänglich seien. „Der Ersatz von medizinischen Hilfsmitteln erfordert hier eine ärztliche Überweisung, was für viele ältere und chronisch kranke Patienten ein großes Hindernis darstellt“, wird Leiterin Brigitta Szabados in der Pressemitteilung zitiert.

Die Zusammenarbeit zwischen den sozialen Einrichtungen von Donaueschingen und Vác ist weit mehr als Sachspenden. Für August ist ein gemeinsamer Arbeitsbesuch in Donaueschingen geplant.

„Die Beziehung zwischen unseren Städten ist lebendig und entwickelt sich zu mehr als nur einer formellen Partnerschaft. Wenn Freundschaften entstehen und man bei jemandem zu Hause eingeladen wird, ist das eine ganz andere Ebene. Das ist es, was wir brauchen – Menschlichkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft“, erklärt Brigitta Szabados.