Das Laienschauspiel Mainhardter Wald führt zurzeit das Stück „Der Aufstand im Mainhardter Wald“ auf, das die Vorgeschichte der Räuberbande erzählt. Foto: Gottfried Stoppel

Vor 250 Jahren flog eine der größten Diebesbanden im Südwesten auf. Die Archivarin Heike Krause hat die Hintergründe erforscht.

Der Hunger herrscht seit mehr als zwei Jahren. Missernten setzen den Bauern in dem dicht bewaldeten Gebiet, das seine Bevölkerung ohnehin mehr schlecht als recht ernährt, mächtig zu. Wie Johann Martin Haas versuchen viele, sich mit kleineren Diebstählen über Wasser zu halten. Etwas Dinkel, ein Hemd und eine Flinte – viel mehr ist es nicht, was der junge Haas an diesem Apriltag in Jagsthausen an den Mann bringen will. Diebesgut, das sich der 19-Jährige kurz zuvor im benachbarten Olnhausen unter den Nagel gerissen hat. Doch der Versuch, die Beute zu Geld zu machen, scheitert kläglich. Der Knecht vom Gögelhof bei Mainhardt wird geschnappt und in Arrest genommen.

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