Großeinsatz in Kuhbach: Erst musste der Mann aus seinem Wagen gerettet werden, dann wurde das Auto aus der Schutter gehoben. Foto: Kamera 24

Kein alltäglicher Einsatz für die Lahrer Feuerwehr: Einsatzkräfte mussten am späten Dienstagabend einen Autofahrer aus der Schutter retten.

Kuhbach - Der 72-Jährige war gegen 23.15 Uhr in der Straße Breitmatten bei starkem Schneefall mit seinem Wagen in den eiskalten Bach gestürzt und konnte wegen der starken Strömung sein Auto nicht selbstständig verlassen. Nach ersten Informationen war der Senior von einem Besuch weggefahren und hatte unmittelbar danach wohl die Orientierung verloren.

 

Nur leicht verletzt

Die Rettungskräfte fanden den Mann am Steuer sitzend im Bach vor. Beim Sturz eine etwa einen Meter hohe Mauer und einen weiteren Meter ins Bachbett hinunter zog er sich nur leichte Blessuren zu. Doch die Schutter war an dieser Stelle gut 50 Zentimeter tief, entsprechend hoch stand das eisige Wasser im verunfallten Auto.

Kein einfacher Einsatz

Eine schnelle Rettung hätte die Gefahr mit sich gebracht, dass der Senior den Halt verliert und womöglich mit der Strömung weggespült wird. Deshalb wurde er von den Feuerwehrangehörigen mit einer Schwimmweste ausgestattet und mit Leinen gesichert, was einige Zeit in Anspruch nahm. Dann konnte der unterkühlte Fahrer mit Hilfe und einer Steckleiter und unterstützt von den Einsatzkräften sein Auto selbstständig verlassen und das rettende Ufer erreichen, wo ihn der Rettungsdienst in Empfang nahm. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde er ins Lahrer Krankenhaus gebracht.

Auto wird per Kran geborgen 

Die Feuerwehr Lahr, die mit 25 Angehörigen an der Einsatzstelle war, hob anschließend den Wagen mit Hilfe eines Krans aus dem Wasser. Ob der bis dato neuwertige Renault noch zu reparieren ist, war zunächst unklar.