Der Sachschaden ist hoch – aber die Fahrerin dürfte bei ihrem spektakulären Unfall am Mittwochabend kurz vor 20 Uhr in Ebingen Glück im Unglück gehabt haben.
Der Unfall am Mittwochabend in der Johannes-Mauthe-Straße in Ebingen sah offenbar viel spektakulärer aus, als er tatsächlich war – und deshalb stuft ihn die Polizei nicht als großen Unfall ein, wie der Polizeisprecher erklärt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist die Autofahrerin bei dem Unfall leicht verletzt worden, heißt es am Donnerstag in einer Pressemitteilung.
Die Schaulustigen in der Straße zwischen Honeywell-Gebäude und dem Kreisverkehr, der Langwatte und Europaplatz verbindet, sind dennoch zahlreich. Ein paar Kinder springen herum und schauen interessiert zu, was die Feuerwehr da tut.
Die Abteilung Ebingen ist mit 22 Einsatzkräften, einem Rüstwagen und einem Hilfeleistungslöschfahrzeug vor Ort. Sie befreit eine Fahrerin, deren Auto auf der linken Seite liegt, durch die offene Frontseite. Die Windschutzscheibe haben die Rettungskräfte herausgeschnitten, damit die Frau aus ihrem Kleinwagen befreit werden kann.
Gegen 19.45 Uhr war die 82-Jährige laut Polizei zwischen der Schmiechastraße und dem Kreisverkehr unterwegs, als sie mit langsamer Geschwindigkeit mit ihrem Fiat gegen die Ecke des Hecks eines geparkten Audi prallte. Dieser wurde daraufhin auf einen ebenfalls parkenden BMW geschoben.
Selbst befreien kann sich die Fahrerin nicht
In der Folge kippte der Kleinwagen nach links, landete auf der Fahrerseite, so dass die Frau sich nicht selbst befreien konnte und die Hilfe der Feuerwehr brauchte.
Der Rettungsdienst brachte sie zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Der Fiat der Frau musste abgeschleppt werden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 19.000 Euro.