In dieser Woche wird im Kreis vermehrt geblitzt. (Archivfoto) Foto: Bender

Temposünder sollten in dieser Woche besonders aufmerksam sein: Im Rahmen der landesweiten „Speedweek“ kontrolliert die Polizei auch im Kreis Rottweil.

Zu den häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr gehört das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit. Wer also öfter mal gerne auf das Gaspedal drückt und ein paar Kilometer zu viel auf dem Tacho hat, muss in der sogenannten „Speedweek“ besonders achtsam sein.

 

Seit Montag läuft der Blitzermarathon in Baden-Württemberg und das noch die ganze Woche über bis zum 10. August. In dieser Zeit führt die Polizei besonders viele Radarkontrollen durch. Das Ziel: Verkehrsteilnehmer sollen sich flächendeckend an die Tempolimits halten.

Keine festen Kontrollstellen

Im Rahmen der „Speedweek“ wird in diesen Tagen auch im Kreis Rottweil verstärkt auf die Geschwindigkeit von Verkehrsteilnehmenden geachtet. Feste Kontrollstellen gibt es dabei zwar nicht, wie Patrick Zöller, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Konstanz, auf Anfrage mitteilt. Doch die Kontrollen erfolgen flexibel und gezielt – etwa in Ortsdurchfahrten, an Unfallschwerpunkten, in Schulbereichen oder auch auf ländlichen Strecken.

Strategie zur Erhöhung der Verkehrssicherheit

Die Aktion ist Teil einer langfristigen Strategie zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Im Mittelpunkt steht nicht die Sanktion, sondern die Sensibilisierung. Denn: Überhöhte Geschwindigkeit zählt nach wie vor zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle.

„Rund drei Viertel aller Unfälle mit Todesfolge oder Schwerverletzten ereignen sich außerhalb geschlossener Ortschaften“, erklärt Zöller. „Gerade im ländlichen Raum können hohe Fahrgeschwindigkeiten besonders dramatische Folgen haben.“ Ziel der Kontrollwoche sei es daher, das Bewusstsein für verantwortungsvolles Fahren zu schärfen – gerade dort, wo Tempoüberschreitungen oft unterschätzt werden.

Keine Auffälligkeiten beim letzten Marathon

Auch wenn es beim letzten Blitzermarathon im Landkreis Rottweil keine gravierenden Auffälligkeiten gab, sieht die Polizei in der diesjährigen Aktion einen wichtigen Baustein ihrer kontinuierlichen Verkehrssicherheitsarbeit.

Ein besonderer Fokus liegt auf Streckenabschnitten, an denen sich in der Vergangenheit schwere Unfälle ereignet haben – aber auch kurzfristige mobile Kontrollen sind möglich.