Die Polizei nahm beim „Speed-Marathon“ am Mittwoch auch in Freudenstadt stationäre Kontrollen vor. (Symbolfoto) Foto: dpa/Uwe Anspach

Die Blitzerwoche fand am Mittwoch mit dem „Speed-Marathon“ ihren Höhepunkt. In Freudenstadt überwachte die Polizei den Verkehr an zwei Stellen – mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Fünf Polizeibeamte der Reviere Freudenstadt und Horb positionierten sich am Mittwochvormittag an der Einfahrt zur „Waldlust“, um den aus der Innenstadt kommenden Verkehr zu überwachen. Verstöße erfassten sie dabei nicht – bei der Kontrolle von 8.30 bis 10 Uhr hielten sich von den etwa 40 gemessenen Fahrzeug ausnahmslos alle an die Geschwindigkeitsbegrenzung. Das teilt ein Polizeisprecher auf Anfrage unserer Redaktion mit.

 

Anders sieht es hingegen bei der zweiten Kontrollstelle der Polizei aus: Von 10 bis 12.30 Uhr überwachten die Beamten den Verkehr auf der B 294 an der Nordstadteinmündung in Fahrtrichtung Seewald. Dort ist Tempo 70 erlaubt – woran sich jedoch nicht alle hielten: Von 70 gemessenen Fahrzeugen waren vier zwischen 11 und 20 Stundenkilometer zu schnell, sechs zwischen 21 und 30.

Der höchste gemessene Wert lag laut dem Sprecher bei 103 Kilometern pro Stunde vor Toleranzabzug. „Somit schrammte der Betroffene knapp einem Fahrverbot vorbei.“

Der europaweite Blitzermarathon läuft noch bis Sonntag, 19. April.