Insgesamt 371 Tempoverstöße wurden am Mittwoch beim „Speed-Marathon“ in Freiburg festgestellt. Foto: Pia Bayer/dpa

Die Stadt Freiburg hat sich am Mittwoch am europaweiter „Speed-Marathon“ beteiligt. Insgesamt 371 Fahrzeuge waren zu schnell – neun Fahrer müssen mit Punkten rechnen.

Der Termin des „Speed-Marathon“ war europaweit bekannt – und doch haben sich auch in Freiburg längst nicht alle Autofahrer an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten. Das geht aus der Bilanz des städtischen Amtes für öffentliche Ordnung hervor.

 

Der Gemeindevollzugsdienst hatte sich am 15. April am europaweiten „Speed-Marathon“ beteiligt und über den Tag verteilt an insgesamt 16 Stellen im Stadtgebiet die Geschwindigkeit kontrolliert.

Dabei waren laut Mitteilung der Stadt insgesamt 371 Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Bei insgesamt 11.346 kontrollierten Fahrzeugen bedeutet das eine Quote von 3,2 Prozent.

Neun Fahrer müssen mit Punkten in Flensburg rechnen

„Neun Mal wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 20 Stundenkilometer überschritten“, schreibt die Stadt. Diese Fahrer müssen nun mit einem Eintrag im Fahreignungsregister rechnen.

Dennoch zieht die Stadt ein positives Fazit

Die Stadt zieht aber dennoch ein positives Fazit zum „Speed-Marathon“: „Positiv festzuhalten ist, dass fast 97 Prozent der gemessenen Fahrzeuge nicht zu schnell unterwegs waren“, schreibt die Verwaltung.

Der erste Blitzermarathon in Deutschland fand bereits im Jahr 2012 in Nordrhein-Westfalen statt, seit 2013 gibt es in bundesweit. Im Jahr 2015 wurde der „Speed-Marathon“ dann zu einer europaweiten Aktion.