Feierlich zum Start des interkommunalen Projekts (von links): Peter Niethammer, Martin Lutz, Michael Rau, Volker Schuler, Ulrich Bünger, Fabian Gauss, Harald Kübler und Stephanie Süsser Foto: Holderied

Zwischen Effringen und Rotfelden soll ein neue Brücke entstehen. Nun wurde endlich der erste Spatenstich dafür gesetzt – ein voraussichtliches Bauende ist bereits bekannt.

Der Wunsch der Anwohner wurde immer lauter: eine neue Brücke über den Schwarzenbach zwischen Rotfelden und Effringen. Die bisherige Brücke befindet sich in Privatbesitz – was in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen geführt hat. Ebhausens Bürgermeister, Volker Schuler, und Wildbergs Bürgermeister, Ulrich Bünger, haben nun im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit den Spatenstich zur Verwirklichung dieses Wunsches gesetzt.

 

Der Radweg von Effringen nach Rotfelden führt über die Schwarzenbachbrücke. Um diese zu überqueren, mussten Radfahrer bislang jedoch ein Privatgrundstück nutzen. Eine offizielle Vereinbarung mit dem Eigentümer habe es nicht gegeben, erklärt Schuler – die Nutzung sei lediglich geduldet worden.

Als Zeitraum werden rund zwei Monate veranschlagt. „Das bedeutet, dass der Bau bis zum Jahresende abgeschlossen werden kann“, freut sich Ebhausens Bürgermeister.

Leader Förderung beträgt 70 000 Euro

Zur Finanzierung des Projekts bemerkte Bürgermeister Ulrich Bünger bereits im vergangenen Jahr, dass eine Förderung durch Zuschüsse essenziell für die Umsetzung sei. Insgesamt sind für den Bau der Brücke 140 000 Euro eingeplant.

Über den Schwarzenbach wird eine neue Brücke entstehen – die Vorarbeiten wurden bereits gemacht. Foto: Holderied

Durch die Leader-Förderung der Programme „Leader Heckengäu“ und der „Leader-Aktionsgruppe Nordschwarzwald“ werden 50 Prozent der Kosten – also 70 000 Euro – übernommen. Mit dem Bau der Brücke wurde das Bauunternehmen Rau Bau aus Ebhausen beauftragt, unter der baulichen Leitung des Büro Gauss Ingenieurtechnik aus Rottenburg am Neckar.

Die neue Brücke über den Schwarzenbach soll bis 2026 stehen

Fast vier Jahre sei das Projekt bereits in Planung, erklärt Bürgermeister Schuler. In dieser Zeit habe es zahlreiche rechtliche Herausforderungen gegeben. Vor allem Fragen nach dem Natur-, Arten- und Gewässerschutz standen dabei regelmäßig auf der Tagesordnung, erläutert Schuler. Nun wurde endlich der Spatenstich gesetzt – und ein Ende der Bauarbeiten ist bereits in Sicht.

Ein Beispiel für gelungene interkommunale Zusammenarbeit

Mit dem Bau einer eigenen Brücke könne die Überfahrt nun dauerhaft sichergestellt werden. Die Gemeindegrenze zwischen Ebhausen und Wildberg verläuft etwa in der Mitte des Schwarzenbachs.

Das Brückenprojekt sei also ein gutes Beispiel für gelungene interkommunale Zusammenarbeit: „Dafür sind wir sehr dankbar“, betont Bürgermeister Volker Schuler.