Das 17¾-Stunden-Rennen in Fischbach ist mehr als nur ein Motorsportevent – es vereint Rennspaß, Teamarbeit und Gemeinschaft. Engagierte Helfer machen das Event zu einem Highlight für Besucher und Organisatoren gleichermaßen.
Lob von allen Seiten und das auch von alten erfahrenen Festorganisatoren sowie von vielen auswärtigen Besuchern gab es für das 17¾-Stunden-Rennen in Fischbach. Gelobt wurde nicht nur die von einer ganz besonderen Atmosphäre geprägte Veranstaltung, sondern auch die in allen Bereichen, angefangen vom Rennsport- bis hin zum Küchen- und Technikteam, überaus professionelle Organisation des Events.
Alle genossen, fast wie in einer Großfamilie, das gemeinsame Miteinander und die vielen Gesprächsrunden und Treffen während der beiden Tage. Rund 350 Helferinnen und Helfer plus die große Schar der Auf- und Abbauhelfer, darunter viele junge engagierte Menschen, sorgten dafür, dass die für die Durchführung einer solchen Großveranstaltung mit tausenden Besuchern notwendigen Rädchen wie ein präzises Uhrwerk ineinandergriffen.
Wir haben die engagierten Teammitglieder am Rande des Events zum Mofarennen und ihrem Einsatz befragt:
Würdest du gerne Gast auf dem Mofarennen sein? Rebecca Rühlemann vom Team Kasse sagt: „Sofort. Es ist für jeden Geschmack etwas geboten: Spannung, Rennsport, gemütliches Lagerfeuer, Party im Zelt mit DJ, leckeres Essen, faire Preise, tolle Stimmung, gute Gespräche. Wie du das Mofarennen verbringen möchtest, kannst du entscheiden. Wir organisieren also das Ereignis, auf das wir selbst gerne gehen würden.“
Was war das Unglaublichste, was Du bisher auf dem Rennen erlebt hast? Nadja Müller vom Team Bar sagt hierzu: „Beim letzten Rennen wurde das legendäre erste, nicht funktionsfähige Rennmofa, welches als Deko vor dem DJ Pult stand geklaut. Es wurde einfach unter den Augen aller weggetragen, aber sie haben es nur bis in den nächsten Graben geschafft, bis es den Dieben zu schwer wurde. Das war schon irgendwie surreal, weil es niemand bemerkt hatte, nicht einmal der DJ, der direkt davorstand. Die Diebe haben sich aber später entschuldigt.“
Warum tut man sich diesen Aufwand alle zwei Jahre an? Jörg Epting vom Team Strom und Technik erklärt: „Ja, das fragen wir uns auch manchmal (lacht). Aber wenn dann am Donnerstag der Aufbau so richtig losgeht und wir als Team, alle gemeinsam fünf Tage lang fast rund um die Uhr zusammen sind und aus dem Nichts diese Veranstaltung auf die Beine stellen, ist das schon etwas Besonderes.“
Warum lohnt sich ein Besuch auf dem Mofarennen immer? Marius Stern vom Team Strecke und Sicherheit weiß: „Was im Vorfeld für dieses Event von den Teams und besonders auch von den Helfern an Zeit und Motivation eingebracht wird ist enorm. Und das sieht und spürt man während des gesamten Wochenendes.“
Du warst dieses Jahr zum ersten Mal im Orga-Team. Warum? Luca Petrolli vom Team Bar erklärt: „Weil es für mich schon immer klar, war dass ich später einmal Teil von dem Event sein will. Wenn man als Kind mit sowas aufwächst und sieht, wie aus dem Nichts ein mega Event-Wochenende entsteht, dann will man einfach mit anpacken und helfen. Das Mofarennen ist für mich ein Gefühl von Heimat und Familie. Und zeigt, dass man auf dem Dorf alles schaffen kann und möglich machen kann, solange man es gemeinsam tut!“
Welche verrückte Idee hättest Du am Mofarennen gerne einmal umgesetzt gesehen? Dietmar Patz vom Team Rennleitung sagt: „Das Mofarennen war schon einmal Teil einer Abschlussarbeit einer jungen Regisseurin aus Kappel. Das fand ich schon stark. Vor ein paar Jahren stand dann mal im Raum, dass unser Rennen Teil eines Krimis werden soll, was aber leider nicht umgesetzt wurde, obwohl das Drehbuch meines Wissens schon weitestgehend stand. Das wäre schon noch ein echtes Highlight für mich und uns alle.“
Wie würdest Du denn gerne mal das Mofarennen erleben? Nico Petrolli vom Team Kasse erklärt: „Ich wäre gerne mal auf dem Event einfach ‚nur‘ Gast, weil für Jung und Alt so viel geboten ist. Man sieht mit dem Rennen ein cooles Event, was es so bei uns im Umkreis nirgends gibt. Zusätzlich hat man noch so eine riesige Party, bei welcher man mit tausenden von Leuten eine mega gute Zeit haben und feiern kann. In der Dimension gibt es das nicht so oft hier, aber wir bekommen in unserer mobilen Bank quasi nichts davon mit.“
Wie lange möchtest du das eigentlich noch machen? Daniel Lipp vom Team Rennleitung erklärt: „Vor der Frage stand ich selbst schon öfter. Ursprünglich hatte ich mir mal das Ziel gesetzt die Jubiläumsveranstaltung (zehntes Rennen) noch zu machen und dann aufzuhören. Jetzt sind wir bei der zwölften Veranstaltung und ich bin noch immer fasziniert von der Veranstaltung und vor allem von den Menschen, die das organisieren. Ich habe beruflich mit vielen Firmen und vielen Teams zu tun. Aber das Organisationsteam sind nicht einfach nur irgendwelche 25 Leute, die ihren Job machen, das sind Menschen, die für eine Sache brennen, ihr Herzblut geben und irgendwie zu etwas wie einer Familie zusammenwachsen, so unterschiedlich auch alle sind und gemeinsam an einem Strang ziehen. Für mich ist das magisch. Und solange das so ist, mach ich weiter.“