Die möglichen Einsparungen im Haushalt von VS bringen für Schwenningen wenig Positives, meinte unsere Leserin Monika Mayer.
Das ist ja sehr interessant, dass die Citymanagerin Frau Mader bezüglich der Innenstadtbelebung zwei Formate anpreist, die laut Sparprogramm der Stadt reduziert (Stadtstrand) beziehungsweise nur noch alle zwei Jahre stattfinden sollen (Weihnachtsmarkt).
Was bleibt denn dann noch übrig? Radarfallen? So kann man Kunden auch aus der Stadt vergraulen, besonders in der Weihnachtszeit, wenn unterm Christbaum hervor geblitzt wird. Aber die Weihnachtsbäume sollen ja ebenfalls eingespart werden.
Leerstände bei den Geschäften, Heimatmuseum dauerhaft geschlossen, ’s Rössle Zukunft ungewiss wegen Geldmangel, ebenso finstere Aussichten hinsichtlich der Städtischen Galerie und der Kulturnacht.
Der Muslenplatz, dessen Sanierung vor Jahren schon geplant, aber nie begonnen wurde – ein Trauerspiel! Der Marktplatz, einst Mittelpunkt der Stadt: Ein kahles Elend, einzig belebt durch eine Eisdiele, sonst wäre auch dieser Platz menschenleer.
Das alles macht keine Lust auf einen Einkaufsbummel. Ich hoffe dennoch, dass die paar guten Geschäfte in der Innenstadt noch durchhalten und die Stadtverwaltung diese nach Möglichkeit fördert und unterstützt.
Monika Mayer, VS-SchwenningenSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.