Die Zukunft gehöre dem Fahrrad, das hat Nagolds OB Jürgen Grossmann beim Wolfsberg-Dialog betont. Möglicherweise meinte er da aber eher nur die Innenstadt. Aber wer weiß, wenn man Technologieförderung bleibt, könnten durchaus auch mal interstellare Weltraumtouren Realität werden. Foto: Klaus Stopper

Unser Karikaturist Klaus Stopper nimmt sich den Themen der Woche in den verschiedenen Redaktionen des Schwarzwälder Boten an. Hier sind die Karikaturen der Woche.

Jede Woche arbeiten unsere Redakteure an vielen Artikeln, um unsere Leser zu informieren und auf dem neuesten Stand zu halten. Unser Karikaturist Klaus Stopper nimmt sich wöchentlich ein spannendes Thema aus nahezu jeder Redaktion und bereitet diese künstlerisch auf.

 

Das sind die Karikaturen dieser Woche.

Zollernalbkreis

Die Balinger Stadtwerke senken die Preise für Strom und Wasser, einfach so, bloß weil ihre Kosten auch desunken sind. Man kommt sich vor wie an den Fischmarktbuden. Foto: Klaus Stopper

Erfreuliche Nachrichten gibt es für Kunden der Stadtwerke Balingen: Ab 2026 werden die Preise für Strom- und Gastarife gesenkt. Möglich ist die Preissenkung, weil der Strom im kommenden Jahr günstiger eingekauft werden kann und die Netznutzungs-Entgelte gefallen sind.

Als AfD-Gemeinde- und Kreisrat ist er zurückgetreten und macht jetzt ein Politpäuschen, aber trotzdem ledert Kai Rosenstock über Facebook gegen die noch aktiven Räte, beschimpft sie und fantasiert von einer imaginären Gruppe, mit der er bei der nächsten Gemeinderatswahl 2029 wieder zurück in den Gemeinderat einziehen will. Das wirkt schon sehr seltsam. Foto: Klaus Stopper

Für Aufsehen hatte jüngst das Comeback von Ex-AfD-Fraktionschef Kai Rosenstock in die Hechinger Kommunalpolitik gesorgt. In einem Video auf Facebook kündigte er an, mit seiner neu gegründeten Bewegung „Agenda29 Hechingen“ bei der Kommunalwahl 2029 kandidieren zu wollen. Im Video rechnete Rosenstock auch mit den übrigen Fraktionen im Hechinger Stadtrat ab.

Kreis Freudenstadt

Es mag vernünftig sein, aber dass jetzt ernsthaft wieder in Orten wie Freudenstadt über die Notwendigkeit von Bunkern nachgedacht wird, darf einen schon noch deprimieren. Foto: Klaus Stopper

Die weltpolitische Lage ist instabil, die Rufe nach mehr Zivilschutz werden lauter. Michael Giss, Landeskommandeur von Baden-Württemberg, schlägt in einem Interview vor, Parkhäuser oder S-Bahn-Station aufzurüsten, damit diese im Ernstfall als Schutzräume für die Bevölkerung dienen könnten. Auch in Freudenstadt ist man sich des Ernstes der Lage bewusst, der Bevölkerungsschutz werde bei den kommunalen Bauprojekten mitbedacht.

In einer Wolke von Zustimmung, Wohlgefallen und Zukunftseuphorie hat Horbs neuer OB Michael Keßler seinen Amtseid abgelegt. In seiner Rede hat aber selbst schon anklingen lassen, dass die vor ihm liegende Aufgabe viel Kraft erfordern wird. Foto: Klaus Stopper

Vor über 600 Gästen wurde Horbs neuer Oberbürgermeister Michael Keßler (CDU) in der Hohenberghalle vereidigt. Seine ersten Vorhaben im Amt: Bürokratie abbauen sowie Forderungen zu Öko- und Waldausgleich und Auflagen zu Bauwerken reduzieren.

Kreis Calw

Es gibt vieles, was Eindruck macht. Dazu gehört auch, eine desaströse Personallage bei Kita-Erzieherinnen deutlich verbessert zu haben, wie das in Calw der Fall ist. Foto: Klaus Stopper

Stets genügend Betreuungsplätze für Kinder bereitzuhalten, ist eine Wissenschaft für sich. Denn der Bedarf schwankt – etwa wegen Zu- und Wegzügen, Jahrgangsstärken, Geburtenrate. Personal-Engpässe in Kitas sind schon fast zur Gewohnheit geworden - Calw gelang nun eine Art Trendwende.

Die Zukunft gehöre dem Fahrrad, das hat OB Jürgen Grossmann beim Wolfsberg-Dialog betont. Möglicherweise meinte er da aber eher nur die Nagolder Innenstadt. Aber wer weiß, wenn man Technologieförderung bleibt, könnten durchaus auch mal interstellare Weltraumtouren Realität werden. Foto: Klaus Stopper

Beim Wolfsberg-Dialog in Nagold ging es unter anderem um nachhaltige Mobilität in der Stadt. Eine Unternehmensbefragung zeigt: Rund 87 Prozent der Mitarbeitenden kommen mit dem Auto zur Arbeit. Das sei nicht zielführend, sagt Stephanie Heitel, die beim Stadtplanungsamt für nachhaltige Mobilität zuständig ist. Dem Wunsch, sich im Stadtgebiet mehr mit dem Fahrrad bewegen zu können, wolle man gerne entsprechen, denn: „Die Zukunft gehört dem Fahrrad!“ sagt Oberbürgermeister Jürgen Großmann.

Wegen einer eigenwilligen Ampelschaltung kommt Autofahrern auf der Bad Wildbader König-Karl-Straße immer wieder eine Straßenbahn entgegen, und dann wird es sehr eng für die Autos. Aber mit etwas Training lässt sich jede Situation bewältigen. Foto: Klaus Stopper

Die Ampelschaltung in der König-Karl-Straße verwirrt derzeit die Autofahrer in Bad Wildbad: Immer wieder kommt es zu Begegnungen zwischen der S-Bahn Richtung Pforzheim und Autos. Gewollt ist das nicht – eigentlich soll die Ampel den Autoverkehr in der Innenstadt rechtzeitig vor Durchfahrt der Bahn stoppen.