Die Bundestagswahl wird im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen auf jeden Fall spannend. Foto: © New Africa – stock.adobe.com

Zehn Kandidaten sind im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen (285) vorläufig zur Bundestagswahl 2021 zugelassen. Die Wahl findet am 26. September statt. Die Karten im Wahlkreis werden neu gemischt. Der langjährige Abgeordnete Volker Kauder (CDU) tritt nicht mehr an.

Kreis Rottweil - An ihm gab es viele Jahre einfach kein Vorbeikommen. Volker Kauder. Der Tuttlinger beherrschte die politische Bühne – in der Bundesregierung als derjenige, der am längsten der Unionsfraktion vorstand, und auch im Wahlkreis. Jetzt, zum nächsten Urnengang, tritt der politische Haudegen der CDU nicht mehr. Die Konkurrenz wittert politische Morgenluft. Klar ist: Die Wähler müssen sich auf ein neues Gesicht einstellen.

Zehn Kandidaten aus dem Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen (285) sind zur Wahl zugelassen – es sei denn, es laufen Beschwerden ein. Die Frist läuft am 5. August ab.

Für Bündnis 90/Die Grüne tritt die Wirtschaftsfachwirtin Annette Reif an. 1978 in Rottweil geboren, wohnt sie in Aldingen.

Aus Oberndorf stammend und dort auch zur Welt gekommen ist Tobias Raffelt, Jahrgang 1992. Der Software-Entwickler sammelt Stimmen für die Ökologisch-Demokratische Partei/Familie und Umwelt.

Andreas Anton, Jahrgang 1983, geboren in Villingen-Schwenningen, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter. Er ist Kandidat der FDP und wohnt in Trossingen.

Die Freien Wähler schicken Carmen Spiegelhalder-Schäfer ins Rennen. Die Angestellte stammt aus Schramberg und ist Jahrgang 1965.

Mirko Witkowski, Jahrgang 1968, wohnt ebenfalls in Schramberg. Der Redakteur geht für die SPD auf Stimmenfang.

Die Partei der Humanisten ist ebenfalls vertreten. Mario Caraggiu (Jahrgang 1991, geboren in Hechingen) aus Mühlheim an der Donau tritt für die Partei an.

Maria-Lena Weiss wiederum will in Volker Kauders Fußstapfen treten. Die Rechtsanwältin aus Mühlheim an der Donau, Jahrgang 1981, ist Kandidatin der CDU.

Andreas Moritz wohnt in Sulz und vertritt die Basisdemokratische Partei beim Wahlkampf. Der Energieanlagenelektroniker ist 1968 in Böblingen geboren.

Aynur Karlikli vertitt die Farben der Linken. Die Industriekauffrau, Jahrgang 1964, ist in Ankara geboren und wohnt in Stuttgart.

Die Alternative für Deutschland schickt den Tuttlinger Rechtsanwalt Joachim Bloch ins (Jahrgang 1963) ins Rennen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: