Das Messer des 30-Jährigen wurde noch nicht gefunden. (Symbolbild) Foto: BortN66 – stock.adobe.com

30-jähriger Mann festgenommen. Stich in den Rücken. Messer noch nicht gefunden.

Spaichingen - Noch am Mittwochnachmittag ist ein 30-jähriger Mann festgenommen worden, nachdem er einen 37-jährigen Bekannten im Streit durch einen Messerstich in den Rücken schwer verletzt hatte.

Gegen 15.15 Uhr eskalierte die Situation bei einem Wohngebäude in der Wilhelmstraße in Spaichingen. Das geben Staatsanwaltschaft Rottweil und das Polizeipräsidium Konstanz gemeinsam bekannt.

Nach bisherigen Erkenntnissen suchte der Tatverdächtige den Geschädigten zu Hause auf und verursachte dort den Streit mit dem Opfer. Der Verletzte wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Der Tatverdächtige ergriff nach der Tat zu Fuß die Flucht, die ihn vom Tatort aus über die Bahngleise in das Gewerbegebiet führte. Der Flüchtige wurde im Rahmen der Fahndung in der Max-Planck-Straße aufgegriffen und festgenommen.

Messer noch nicht gefunden

Das zur Tat benutzte Messer wurde bislang nicht gefunden. Es soll sich um ein Einhandmesser mit schwarzem Griff und zehn bis zwölf Zentimeter langen Klinge handeln. Es besteht die Möglichkeit, dass der Mann es bei der Flucht weggeworfen hat. Etwaige Finder werden gebeten, das Messer bei der Polizei abzugeben.

Die Staatsanwaltschaft Rottweil leitete gegen den 30-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines versuchten Totschlags ein. Die Ermittlungen wurden durch das Kriminalkommissariat Tuttlingen übernommen. Der Festgenommene wurde am Donnerstagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Rottweil vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

Polizei bittet um Hinweise

Personen, die der Polizei sachdienliche Hinweise zur Tat, zur anschließenden Flucht des Tatverdächtigen oder zum Verbleib der Tatwaffe machen können, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat Tuttlingen, Telefon 07461/94 10, zu melden. Nach bisherigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass die Flucht des Tatverdächtigen zunächst von der Wilhelmstraße in die Bahnhofstraße und von dort über den zum Schreinerweg führenden Fußweg in das Wohngebiet Kirchwiesen erfolgte. Vom dort aus ging der Tatverdächtige vermutlich über die Eisenbahnstraße zum Bahnhof, wo er seine Flucht über die Fußgängerüberführung und den sich nach den Gleisen anschließenden Fußweg zur Daimlerstraße fortsetzte. Festgenommen wurde er in der Max-Planck-Straße unweit der Kreuzung Hausener Straße/ Max-Planck-Straße/Westring.