Den Geschäftsführer der Triberger Sozialstation, Markus Aydt, zieht es nach Bremen. Foto: Raphael Sickinger

Nach sieben Jahren zieht es Markus Aydt aus privaten Gründen von Triberg an die Weser. Jetzt wird ein Nachfolger gesucht.

Vor knapp sieben Jahren übernahm Markus Aydt die Geschäftsführung der Sozialstation St. Marien in Triberg. In diesem Frühjahr wird der gebürtige Furtwanger nach Bremen ziehen. Die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger läuft, heißt es in einer Pressemitteilung.

 

Wenn sein Vertrag offiziell ausgelaufen sein wird, kann Markus Aydt auf sieben Jahre und einen Monat Aktivität in Triberg zurückschauen. Am 1. März 2019 stieg der damals 38-Jährige als Geschäftsführer in der Sozialstation St. Marien ein. Der Diplom-Sozialwirt war dorthin nach vier Jahren im Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises gewechselt.

Am 31. März 2026 steht der erneute Wechsel an, und diesmal ist es ein räumlich deutlich größerer: Den Furtwanger zieht es nach Bremen. „Es sind ausschließlich private Gründe“, sagt Aydt. Die Entscheidung für den norddeutschen Stadtstaat sei keine gegen Triberg, stellt er klar: „Gefallen ist sie bereits vor einigen Monaten, aber vor kurzem haben sich dort auch berufliche Chancen für mich eröffnet.“ Leicht falle ihm der Abschied aus Triberg und seiner Heimatregion nicht, sagt er: „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge.“ Doch er gehe vor allem mit einem guten Gefühl, weil er die Sozialstation gut aufgestellt wisse.

„Als Gemeinschaft haben wir in den vergangenen Jahren unsere Stärken bewiesen“, blickt er zurück. Dazu zählen für ihn unter anderem die Bewältigung der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie und zahlreiche erfolgreiche Projekte, zu denen etwa die Eröffnung der Tagespflege gehöre. „Auf das Team der Sozialstation ist Verlass“, gibt er seinem Nachfolger oder seiner Nachfolgerin mit auf den Weg. Und er wünscht der kommenden Geschäftsführung viel Erfolg bei den bereits angelaufenen und noch bevorstehenden Projekten. Ein mittel- bis langfristiges Ziel zum Beispiel sei, die Sozialstation zu einem sozialwirtschaftlichen Unternehmen umzubauen, um sie zukunftsfähig aufzustellen.

„Platzen aus allen Nähten“

Auch die Zukunft des Standorts werde eine Aufgabe werden: „Wir platzen aus allen Nähten.“ Die Ausschreibung für eine neue Geschäftsführung werde aktuell vorbereitet und soll in den kommenden Tagen auf verschiedenen Plattformen und Medien veröffentlicht werden.