Fördervereine aus dem Kandertal und dem Rebland legen zusammen.
Die kirchliche Sozialstation Südliches Markgräflerland freut sich über gleich zwei große Unterstützungsaktionen ihrer Fördervereine: Dank Spenden des Fördervereins Sozialstation Kandern, des Diakoniefördervereins Blansingen-Kleinkems-Welmlingen, des Diakonievereins Malsburg-Marzell sowie Mitteln aus der Auflösung des Diakonievereins Obereggenen wurden neue ergonomische Büroarbeitsplätze eingerichtet und ein zusätzliches Dienstfahrzeug, ein „junger gebrauchter“ VW, für die Versorgung der Patienten angeschafft.
6500 Euro vom Förderverein Sozialstation Kandern und 1000 Euro vom Diakonieförderverein Blansingen–Kleinkems–Welmlingen flossen in die Ausstattung der Büroarbeitsplätze: Die Sozialstation konnte, damit sieben moderne, ergonomische Arbeitsplätze schaffen, die den Mitarbeitern im Büro bessere Arbeitsbedingungen bieten.
Dank an Fördervereine
„Die Anforderungen in der ambulanten Pflege steigen ständig – fachlich, organisatorisch und auch dokumentarisch. Dass wir hier nun auf ergonomisch gut ausgestattete Arbeitsplätze zurückgreifen können, ist für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit unseres Teams ein wichtiger Schritt“, betont Geschäftsführer Daniel Bender bei der symbolischen Spendenübergabe.
Ebenso bedeutsam ist die Anschaffung eines weiteren Dienstfahrzeugs: Ein gebrauchter VW konnte für 13 400 Euro erworben werden und steht nun für Touren im gesamten Einzugsgebiet der Sozialstation bereit, heißt es in der Mitteilung zur Spendenaktion.
Die Finanzierung erfolgte gemeinschaftlich, so die Mitteilung weiter: 5000 Euro stellte der Förderverein Sozialstation Kandern zur Verfügung, 1000 Euro kamen vom Diakonieverein Malsburg–Marzell, 4900 Euro stammen aus der Auflösung des Diakonievereins Obereggenen und die restlichen rund 2500 Euro trug die Sozialstation aus Eigenmitteln.
„Ohne funktionierende Dienstfahrzeuge nicht arbeitsfähig“
„Ein verlässliches Fahrzeug bedeutet Flexibilität in der Tourenplanung und damit Sicherheit und Planbarkeit für unsere Patientinnen und Patienten“, so Bender. „Gerade im ländlichen Raum sind wir ohne funktionierende Dienstfahrzeuge nicht arbeitsfähig. Dass wir ein älteres Auto jetzt ersetzen konnten, wirkt unmittelbar in die Versorgung hinein – und ist für unser Team ein echter Gewinn.“
Das neue Auto verjüngt den bestehenden Fahrzeugpool und kommt vor allem in den Pflegetouren im südlichen Markgräflerland zum Einsatz, heißt es, und weiter: „Gutes Handling, ein nicht zu hoher Verbrauch und ein kompaktes Fahrzeugformat machen ihn im hügeligen und dörflich geprägten Einzugsgebiet besonders geeignet.“
Als „nicht nur erfreulich“ bezeichnet die Sozialstation den Hintergrund eines Teils der Mittel: Die 4900 Euro aus Obereggenen stehen im Zusammenhang mit der Auflösung des dortigen Diakonievereins.
Auflösung ist „schmerzlicher Schritt“
„Die Auflösung eines Diakonievereins ist immer ein schmerzlicher Schritt, weil damit auch ein Stück gewachsenes, ehrenamtliches Engagement zu Ende geht“, sagt Bender. „Dass die verbliebenen Mittel nun der ambulanten Versorgung vor Ort zugutekommen, verstehen wir als Zeichen der Verbundenheit und als Anerkennung für die Arbeit unserer Mitarbeitenden.“
Die Sozialstation wertet die Spenden insgesamt als deutliches Signal: Die Arbeit der Pflegekräfte und der Mitarbeitenden im Stammhaus werde gesehen und geschätzt.
„Wir erleben diese Unterstützung als klares Zeichen: Die Menschen in unserer Region stehen hinter der ambulanten Versorgung und hinter unserer Arbeit“, fasst Bender zusammen.