Ihren Vorstand neu gewählt, Rückschau gehalten und Mitglieder geehrt hat die Burladinger Sozialstation St. Franziskus.
Die Hauptversammlung fand diesmal im Bürgerhaus in Hörschwag, dem kleinsten Burladinger Ortsteil, statt. Die Sozialstation St. Franziskus hat ihr Verwaltungsgebäude zwar in der Kernstadt in der Josengasse, zuständig und aktiv sind die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen des Vereins aber in allen Burladinger Ortsteilen.
Ein großer Arbeitgeber in der Fehlastadt
Die Zahl der Fördermitglieder sinkt von Jahr zu Jahr
Die Führung dieses caritativen Unternehmens, ein großer Arbeitgeber in der Fehlastadt, bleibt in den seit vielen Jahren bewährten Händen. Jakob Nadler wurde als Vorsitzender ein weiteres Mal im Amt bestätigt. Stellvertretende Vorsitzende ist Helga Wagner, Kassier Heinrich Ott, Schriftführer Armin Diebold, Beisitzer sowie als Beisitzer Friedrich Heinzelmann, Dagmar Kuster und Hartmut von Schöning.
Als Kassenprüfer bestätigt wurden Erwin Staiger und Franz Dangel. Mit insgesamt 752 Patienten hatte die Sozialstation im Jahr 2024 Kontakt, berichtete Mathias Beiter. 450 Patienten sind über 80 Jahre alt. Über 93 000 Hausbesuche hat die Sozialstation im Jahr 2024 getätigt. Fast 12 000 Essen auf Rädern wurden zu den Patienten gebracht.
Über 80 Prozent der Ausgaben entfallen aufs Personal
Die Zahl der Fördermitglieder sinkt jährlich
Mit den Gästen der Tagespflege wurden rund 3800 Besuchstage abgerechnet. Gerade noch 1000 Fördermitglieder hatte die Sozialstation Ende Dezember 2024 – deren Zahl gehe allerdings jährlich zurück.
Laut Pflegedienstleiterin Susanne Zimmermann sind 112 Personen – verteilt auf 43 Vollzeitstellen – bei der Sozialstation beschäftigt. Weiter betonte sie die Organisation der Fortbildungen und Schulungen für das Pflegepersonal und hob besonders die Anschaffung einer Aufrichthilfe hervor.
Über 80 Prozent der Ausgaben entfallen auf Personalkosten
Kassier Heinrich Ott berichtete von Einnahmen über 3 142 209 Euro im Jahr 2024. Die Ausgaben betrugen 3 055 248 Euro; der Anteil der Personalkosten liege bei über 80 Prozent. Insgesamt sei das finanzielle Geschäftsergebnis zufriedenstellend.
Dem Bericht Jakob Nadlers war zu entnehmen, dass der Caritasverband für das Dekanat Zollern aus Hechingen seit dem 1. Januar 2025 ordentliches Mitglied der Sozialstation ist. Außerdem gab er einen kurzen Rückblick auf die vergangenen vier Jahre: Besonders hob er den Neubau der Tagespflege, die Anschaffung einer Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge und der Umstieg der Dienstwagen auf E-Fahrzeuge hervor. Nicht unerwähnt blieb auch die Bewältigung der Corona-Pandemie.
Sechs Mitarbeiter wurden geehrt
Geehrt wurden sechs Mitarbeiter für zehn Jahre Tätigkeit bei der Sozialstation mit einer Urkunde des Caritasverbandes der Erzdiözese Freiburg: Robert Garz ist als Krankenpfleger und Hansjörg Hermann als Fahrer tätig sowie Senta Leitheim, Marina Maier, Heike Tengler und Rosemarie Wiedemann als Pflegeassistentinnen.