Setzt sich der Abwärtstrend vergangener Wahlen fort, muss die SPD um ihre Zukunft bangen. Foto: dpa/Wolfgang Kumm

Das Land hat der SPD viel zu verdanken. Dennoch laufen ihr die Wähler weg. Fünf Monate vor der Bundestagswahl werden die Sozialdemokraten immer nervöser, kommentiert Jan Dörner. Was würde wohl Joseph Beuys dazu sagen?

Berlin - In ihrer mehr als 150-jährigen Geschichte hat die SPD dieses Land tief geprägt. Sie war an wichtigen Weichenstellungen der deutschen Geschichte beteiligt, hat von der kommunalen Ebene bis hin zur Staatsspitze die Gesellschaft beeinflusst, für Millionen von Menschen zum Guten. Dabei hat die SPD oft Mut und Tatkraft bewiesen. Eigenschaften, die viele Mitglieder und Anhänger, aktuelle wie frühere, an der Partei heute vermissen. Diese Mentalität des Ärmelhochkrempelns hat der Geschichte auch eine kuriose Episode beschert. Als ein Leverkusener SPD-Ortsverein im November 1973 in einem Museum eine Feier veranstaltete, stießen zwei Genossinnen auf der Suche nach weiteren Stühlen auf eine verdreckte Badewanne. Kurzerhand scheuerten sie die Wanne sauber, um darin Gläser zu spülen, und zerstörten damit ein Kunstwerk von Joseph Beuys. Der Vorfall gilt als ein Ursprung des Ausspruchs: „Ist das Kunst oder kann das weg?“

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