Bei "Weihnachten schenken" in Horb wurde früher in jede Kiste hineingepackt, was das Angebot hergab. Das Konzept steht jetzt zur Diskussion. (Archivfoto) Foto: Morlok

Die Vorbereitungen auf die Sozialaktion "Weihnachten schenken" beginnen. Damit der ärmere Teil der Bevölkerung von Horb und Umgebung an Weihnachten Lebensmittel bekommt, sind wieder viele freiwillige Helfer und Unterstützer gefordert.

Horb - Wann merkt man, dass Weihnachten vor der Tür steht? Allüberall spätestens dann, wenn man mit seinem Einkaufswagen in den Supermärkten fast nicht mehr an den Lebkuchen-Sonderangebots-Hindernis-Ständen vorbeikommt.

Und in Horb gibt es ein weiteres, sehr sicheres Indiz dafür, dass das Christkindle bald kommt – die große Sozialaktion "Weihnachten schenken", die der Betraer Landwirt Rolf Maier vor vielen Jahren ins Leben gerufen hat, wird vorbereitet.

Das 15. "Weihnachten schenken", der Markt der Barmherzigkeit, will natürlich auch in diesem Jahr geplant und organisiert sein. Aus diesem Grund ruft Maier seine bisherigen Mitstreiter und alle, die es werden wollen, zu einem ersten Treffen am Montag, 18.Oktober, um 20 Uhr im KÖ23 auf.

Dieses Jahr ist die Situation wieder eine andere als 2020

Geplant ist ein Rückblick auf die letzte Veranstaltung. "Wir werden zuerst einmal alle unsere Eindrücke von unserer letzten Veranstaltung nochmals sammeln und hinterfragen", so Maier, der jetzt schon darauf hinweist, dass man sich in diesem Jahr auf verschiedene Situationen einstellen muss – je nachdem, wie sich Corona entwickelt.

Es gilt zu klären, ob man sich beim diesjährigen Weihnachtsmarkt an seiner ursprünglichen Form – also mit Ständen, an denen sich die Leute bedienen lassen können – oder auf die Kistenabgabe wie letztes Jahr oder irgendeine Zwischenlösung konzentriert. Auch gilt zu überlegen, ob und wie man die letztjährige Sonder-Aktion, bei der motorisierte Weihnachtsmänner die Lebensmittel- und Geschenk-Kisten direkt vor die Haustür brachten, nochmals anbieten kann.

Maier stellte diese Überlegungen unter das Motto: "Es gibt nichts Gutes, was man nicht noch besser machen kann."

Ein weiterer, sehr wichtiger Punkt bei diesem ersten Vorbereitungstreffen werden Fragen zu den Finanzen und der Arbeitsteilung sein.