Liederkranz Lautlingen und Musikkapelle Frohsinn musizierten auch gemeinsam. Foto: Dieter Dürrschnabel

Das Konzert in der Ebinger Festhalle ließ am Ende ein begeisterndes Publikum zurück. Sowohl der Liederkranz Lautlingen als auch die Musikkapelle Frohsinn Lautlingen traten auf.

Frank Schemminger, Vorsitzender des Liederkranz Lautlingen, und Harald Bantle, Vorsitzender Musikkapelle Frohsinn Lautlingen, zeigten sich zu Beginn eines gelungenen Abends in bester musikalischer Laune.

 

Mit einem Konzert nach dem Motto „Sound der Gemeinschaft“ kündigten sie einen unterhaltsamen und interessanten Abend in der Festhalle Ebingen an.

Unter den Augen des ersten Bürgermeisters der Stadt Albstadt, Roland Schmidt, sowie des Präsidenten des Chorverbands Zollernalb-Sigmaringen, Michael A.C. Ashcroft, und des Vertreters des Blasmusikkreisverband Zollernalbs, Gustolf Kohler, lieferten die beiden Vereine ein ganz besonderes Konzert ab.

Start nach Maß mit Cäcilia Botta und Pascal Eisele

Lisa Maria Reinauer – für den Liederkranz – und Stephanie Melle-Vukovic – für die Musikkapelle – moderierten diesen abwechslungsreichen Abend. Begonnen hatte der Liederkranz.

Mit den Solisten Cäcilia Botta und Pascal Eisele war das ein Start nach Maß. „All of me“, ein Lied, das die unperfekte Zweisamkeit beschreibt, war den Beiden auf den Leib geschrieben.

Martin Leibold, der Chorleiter, wusste genau, mit welchen Stücken er den Chor präsentieren kann.

Ob Ed Sheeran’s „Perfect“ oder „What’s Up“ von den 4 NON Blonds, es war ein absoluter Genuss, die musikalischen Beschreibungen der Gemeinschaft erleben zu können.

Mit Ferdinand Raiber holte sich der Junge Chor des Liederkranzes einen perfekten Pianisten, der diese Lieder begleitete.

Der Applaus wollte nicht enden

Immer wieder erläuterte Reinauer was es heißt, eine Gemeinschaft zu haben und zu erleben. „A Thousand Years“, „You Raise Me Up” und “Hungriges Herz” rundeten einen gelungenen Auftritt ab.

Der Applaus wollte nicht enden, so blieb es nicht aus, dass der Chor mit „Love Shine A Light“ eine Zugabe brachte. Hier konnte man deutlich sehen, dass in der Gemeinschaft das musizieren richtig Spaß macht.

Die Musikkapelle Frohsinn Lautlingen unter der musikalischen Leitung von Michael Bach startete im wahrsten Sinne des Wortes mit „Der Kraft der Musik“ in den zweiten Teil des Abends.

Eigens für die Musikkapelle hatte Jürgen Schnitzler anlässlich der 50 Jahre Albstadt einen „Albstadt-Marsch“ geschrieben und damit sogar den Kompositionswettbewerb gewonnen. Der Titel „Talblicke“ ist ein musikalischer Blick über Albstadts Täler, Landschaft und vielleicht ein bisschen das, was die Vereine und Menschen verbindet.

Michael Bach geehrt

Mit „Where The River Flows“, „Über Den Wellen“ und „Ent(k)lang Der Eyach“ (zweiter Sieger des Kompositionswettbewerbs) rundeten die Musiker einen gelungenen Abend ab. Auch hier zollte das Publikum viel Applaus.

Kohler durfte vor der geforderten Zugabe noch eine ganz besondere Ehrung vornehmen. In einer Laudatio hob Kohler die Arbeiten des Dirigenten Michael Bach gekonnt hervor, 35 Jahre Dirigent waren es mehr als wert, ihn auszuzeichnen. Als Dank und Anerkennung für diese 35 Jahre erhielt er das Dirigentenehrenzeichen in Gold mit Diamant und der Jahreszahl 35. Die entsprechende Urkunde händigte Kohler ihm aus.

Ein absoluter Höhepunkt gab es zum Schluss: Das Motto „Sound der Gemeinschaft“ wurde nun endgültig unter Beweis gestellt. Der Junge Chor des Liederkranz Lautlingen gesellte sich zu den Musikern.

Lang anhaltender Beifall

Vangelis „Conquest Of Paradise“, „Baba Yetu” (das Vater-Unser auf Suaheli) und „Viva“ – Fääschtbänkler stellten das Motto in ein ganz neues Licht. Man könnte sagen, die Gemeinschaft unter den musizierenden Vereinen lebt.

Die Begeisterung in der Festhalle kannte keine Grenzen mehr. Lang anhaltender Beifall waren der Lohn unzähliger Probenarbeit. Ein perfekter Auftritt des Liederkranz Lautlingen und der Musikkapelle Frohsinn Lautlingen – eben „Der Sound der Gemeinschaft“ in dem Kraft und Leidenschaft vereint wurden.