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Sonstige Vom Training zum Wettkampf

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Kerstin Reßin vom TSV Rottweil wurde bei der Senioren-DM in Zella-Mehlis Sechste.Foto: Müller Foto: Schwarzwälder Bote

Bei den deutsche Mehrkampfmeisterschaften der Seniorinnen und Senioren in Zella-Mehlis (Thüringen) erkämpfte sich Kerstin Reßin vom TSV Rottweil Platz sechs in der W45.

Durch die Corona-Beschränkungen wurde das Leichtathletiktraining beim TSV Rottweil auf Sparflamme betrieben. Als alles etwas "normaler" verlief, stand der Umbau des Rottweiler Stadions auf dem Plan. Während dieser Zeit wurde das Training in das Stadion der FSV Schwenningen verlegt – drei Mal pro Woche.

Als man sich am Sonntag um 9 Uhr für die erste Disziplin vor der Hochsprunganlage in Zella-Mehlis traf, schwebte ein Hauch von Unsicherheit über dem 12-köpfigen Teilnehmerfeld. Für alle gab es kaum Vorbereitungswettkämpfe, manche Athletin stellte sich aus dem Training heraus den Anforderungen dieses Fünf-Kampfes. Kerstin Reßin vom TSV hatte Probleme in diesen Wettbewerb zu finden. Trotzdem schaffte sie mit 1,30m die sechstbeste Höhe in der Altersklasse W45.

Verschnaufpausen gab es kaum und so musste die Athletin vom TSV Rottweil bereits um 9.50 Uhr zu ihrer "Zitterdisziplin", dem Kugelstoßen, antreten. Mit 6,60 Metern erreichte sie die zehntbeste Weite in diesem Klassefeld.

Einer völlig fragwürdigen Situation sah man sich um 10:45 Uhr ausgesetzt. Es ging darum, die individuell beste Sprintzeit über 100m abzurufen. Kerstin Reßin löste die Aufgabe mit Bravour und lief mit 15,21 Sekunden die achtbeste Zeit. 12 Uhr – es stehen drei Versuche im Weitsprung an. Ihren besten Versuch landete die TSV-Athletin bei 4,21m, wurde Achte.

Was eine Mehrkampfmeisterschaft abrundet ist der 800 Meter-Lauf. Dieser wurde um 13.20 Uhr gestartet. In dieser Disziplin hatte man, notgedrungen durch die eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten, in den zurückliegenden Monaten schwerpunktmäßig gearbeitete. Für Kerstin Reßin lief es dabei nicht optimal. Sie musste im ersten von zwei Zeitläufen starten. Mit dem Startschuss wurde klar, dass es hier an diesem Tag keine Bestzeit geben wird. Aber sie eilte der Konkurrenz auf und davon. Im Ziel zeigte die Stoppuhr 2:48,81 Minuten. Das war die drittbeste Zeit aller Teilnehmerinnen. Ihren Lauf gewann sie mit einem Vorsprung von über 20 Sekunden.

Unterm Strich kam sie auf 2808 Punkte. Damit lag sie nicht weit weg von ihrer Bestleistung. In Zella-Mehlis erreichte sie am 23.08.2020 einen tollen sechsten Platz in der W45.

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