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Sonstige Überlandflugsaison geht zu Ende

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Mit dem anstehenden Herbst verabschiedet sich nach und nach die Thermik, die den Segelfliegern die so begehrten Aufwinde liefert.

Nochmals brachte der vergangene Samstag gute Überlandflugbedingungen, die die Musbacher Aufwindjäger nahezu optimal nutzen konnten. Mit einem Flug von 411 Km/419,72 Punkte erflog Geißler mit der HPH 304 S Shark in der Online-Contest-Tageswertung unter weltweit 864 Piloten Platz 59. In Baden-Württemberg sprang unter 123 Piloten der 13 Tagesrang heraus.

Ganz entspannt erflog Michael Buchthal mit seinem Discus 2a 314 Kilometer. Dabei flog er einen Schnitt von 84,74 Stundenkilometer heraus. Rund 383 Kilometer flog Frank Popp mit einer DG 800S/18m über dem Schwarzwald und der Schwäbischen Alb heraus. Wolfgang Haug erzielte in seinem Nachmittagsflug mit dem Discus 165 Kilometer. Alle Piloten waren von einer besonderen Lichtstimmung fasziniert. Da kam schon etwas Herbststimmung auf, berichtete Popp. Als Leistungsflugreferent ließ er nochmals die thermische Überlandflugsaison Revue passieren.

Bedingt durch Corona konnte ein sehr guter April nicht zum Fliegen genutzt werden. Erste Überlandflüge wurden ab Mitte Mai absolviert. Am 16. Mai legte Joachim Treier (Discus) nach der langen Winter und Corona-Pause schon mal 572 Kilometer vor. Timo Lehrke knackte am 21. Juni mit 702 Kilometer die 700er-Grenze. Als einer der besten Tage des Jahres präsentierte sich der 12. Juli. Lehrke (Discus 2b) trumpfte da mit 883 Kilometer auf, knapp gefolgt von Hansjörg Rothfuß (DG 800), der 856 Kilometer vorlegte. Geißler war mit 795 Kilometer dabei, Popp erflog 691 Kilometer. Nur eine Woche später erflog Lehrke nochmals 723 Kilometer. Flüge über 600 Kilometer schafften Buchthal (666 km), sowie die Doppelsitzer Teams Timo Lehrke/ Constantin Wiegert (669 km) und Joachim Treier/ Tobias Abraham (622 km). Weiter wurden zahlreiche Streckenflüge über 500 Kilometer absolviert. Einig waren sich die Musbacher Überlandflugpiloten, dass dieses Jahr außergewöhnlich gutes Wetter brachte.

Mit dem anstehenden Herbst beginnt nun die Wellenflugsaison. Dabei nutzen die Segelflieger die aufschwingenden Luftströmungen, die sie bis weit über 5000 Meter tragen können. So sind über dem Nordschwarzwald schon Höhen von über 7600 Meter erflogen worden. Das ganze natürlich mit Genehmigung der Flugsicherung in Langen, die das Wellenfluggebiet Murgtal freigibt. Bei Flügen über 4000 Meter benutzen die Piloten Sauerstoff. In den Wellensystemen wurden selbst im Hochwinter schon Flüge von weit mehr als 500 Kilometer erflogen.

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