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Sonstige Training nimmt an Fahrt auf

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Und los geht’s: Für die Läufer der LG farbtex Nordschwarzwald standen in einem Stadion in der Nähe von Cervia jede Menge Bahnläufe auf dem Trainingsprogramm. Foto: Lenk Foto: Schwarzwälder Bote

Mit einem ersten flotten Bahntraining ging es für die Läufer der LG farbtex Nordschwarzwald im Trainingslager am Mittwoch erstmals in die wettkampfspezifischen Tempobereiche.

Insgesamt sieben Mal 300m und sechs Mal 500m im Wechsel mit kurzen Pausen standen auf dem Plan. Für die Mittelstreckler wie Timo Benitz eines der Programme, auf die man den ganzen Winter hinfiebert. Hier kann man erstmals wieder richtig auf Gas treten. Und das taten die Nordschwarzwälder auch. Allen voran stürmte Benitz über den Tartan. Nach seiner Verletzung im Herbst war ihm sichtlich die Freude anzusehen, endlich wieder Spikes an den Füßen zu haben und im Stadion von Cervia seine Runden zu drehen. Mit seiner enormen Grundschnelligkeit ist solch ein Programm wie auf den Leib geschnitten für den aktuellen Studentenweltmeister über 1500m.

Ähnlich wie Benitz ging es aber auch dem Rest der Nordschwarzwälder Truppe. Zu der guten Stimmung und den starken Leistungen tat auch das frühlingshafte Wetter an der Adria sein Übriges. Im kurzen Interview nach dem Training meinte Elena Burkard: "Für mich ist’s ja einfach, ich muss nur im Windschatten der Jungs bleiben." Bedenkt man allerdings, dass mit Moritz Lindenmayer und Fabian Müller zwei aktuelle Süddeutsche Staffelmeister über 3x1000m mit von der Partie in Burkards Gruppe waren, zeigt diese Aussage der Baiersbronnerin, auf welchem Niveau sich die Deutsche Crossmeisterin bewegt.

Der Donnerstag stand dann erneut im Zeichen der Erholung. Ein lockerer einstündiger Dauerlauf und anschließender Gymnastik am Morgen, nachmittags ging es dann zum Spinning.

Der gestrige Karfreitag war dann alles andere als ein Feiertag. Traditionell heißt es alljährlich an diesem Tag "Feuer frei". Nach dem obligatorischen Vormittagslauf standen erneut Bahnläufe an, die es in sich haben. Die drei Läufe über 2000m, 1000m und 500m sind das eigentliche Highlight des Trainingslagers. Der Fokus liegt ganz klar auf den 2000m, aber klar will am Ende jeder dann auch im abschließenden 500m-Sprint seine Visitenkarte abgeben.

Um den Maßen an Athleten aus dem Weg zu gehen verlegt Trainer Jörg Müller dieses Training immer in ein Stadion etwa 15 Autominuten entfernt von Cervia. Und in diesem Rund "brannte" auch gestern wieder die Bahn. Timo Benitz lief beim superschnellen 2000er ähnlich schnell wie 2014, dem Jahr, in dem ihm der Durchbruch in die europäische Spitze gelang. Auch über 1000m und über die 500m hämmerte Benitz superschnelle Zeiten auf den Tartan und meldete sich damit eindrucksvoll aus der Verletzungspause zurück.

Neben Benitz zeigten auch die anderen Athleten richtig starke Leitungen. Vor allem Burkard blieb bei ihren 2000m deutlich unter sechs Minuten und somit in einem Bereich, der zu so einem frühen Zeitpunkt schon absolute Weltklasse bedeutet. Die kommenden drei Tage stehen nun erst Mal wieder im Zeichen der Ausdauer.

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