Leichtathletik: Guido Schmid vom TSV Wildbad in Bad Liebenzell über 10 Kilometer auf Platz zwei hinter Gabriel Kammerer

Tamara Schütz vom VfL Ostelsheim und Gabriel Kammerer vom SV Irslingen sind die Sieger des 10. Paracelsuslaufs über 10 Kilometer in Bad Liebenzell. Als Zweiter bei den Männern glänzte Guido Schmid vom TSV Wildbad.

Günther Henne und Fritz Sander hatten schon im September 2020 mit einem ausgeklügelten Konzept in Bad Liebenzell die erste offizielle Laufveranstaltung unter Coronabedingungen im Kreis Calw durchgeführt. Damals glaubte man noch, die neue Saison in gewohnter Art starten zu können. Doch der Virus hatte einen anderen Plan, und so war in den ersten Monaten 2021 kaum an ein normales Training und an Wettkämpfe zu denken.

Nachdem die Lage sich in den letzten Wochen positiv entwickelt hatte, gab die Stadt Bad Liebenzell ihr Einverständnis, den 10. Paracelsuslauf über 10 Kilometer gemeinsam mit dem 9. Firmenlauf über 5 Kilometer in den Parkanlagen auszutragen. Auf dem leicht geänderten Kurs im Kurpark mussten sechs beziehungsweise drei Runden zurückgelegt werden. Die kleine Zusatzschleife entfiel, dafür gab es eine eher unangenehme Spitzkehre kurz vor dem Ziel.

Die Sportler konnten in der Zeitspanne von 16.30 bis 19.30 Uhr ihren Start frei wählen, Zielschluss war um 20.30 Uhr. Gestartet wurde meist alleine oder zu zweit, aber auch kleine Mannschaftsgruppen waren erlaubt. Schon im vergangenen Jahr floss bei Temperaturen um 25 Grad der Schweiß in Strömen. Diesmal waren es es noch gut 5 Grad mehr, so dass für viele das Erreichen des Ziels wichtiger als die gelaufene Zeit war.

Guido Schmid vom TSV Wildbad war einer der ersten, der in der glühenden Hitze nach 37:41 Minuten das Ziel erreichte. Seine Zeit konnte nur der Gesamtsieger Gabriel Kammerer (SV Irslingen) mit 37:03 unterbieten. Rang drei belegte mit deutlichem Abstand Leon Vetter (Team Ultrasports) in 39:37 Minuten.

Um 18.30 Uhr startet das siebenköpfige Team des VfL Ostelsheim paarweise mit geringen Abständen. Armin Gotsch und Tamara Schütz liefen ein beeindruckendes Rennen und wechselten sich mehrmals in der Führungsarbeit ab. Am Ende gewann Tamara Schütz als Vierte im Gesamteinlauf in ausgezeichneten 39:44 Minuten mit großem Vorsprung die Frauenwertung. Eine Sekunde dahinter lief ihr Vereinskamerad als Sieger der Klasse M50 durchs Ziel. Auf den Plätzen sieben und acht folgten schon Gunther Moll (40:03/2. M45) und Christoph Beier (40:14/ 2. M30).

Damit gewannen die Ostelsheimer souverän die Teamwertung vor dem SV Oberkollbach und der LAV Stadtwerke Tübingen. Die Tübinger gewann sämtliche hohen Altersklassen bei den Männern: Joachim Stuhlinger (43:28/M65), Gerold Knisel (44:03/M60) und Alfred Gross (52:33/M70)

Auf Rang sechs mischte sich Domenik Behnke vom SV Oberkollbach (1. M40) zwischen die Gelbhemden und blieb mit 39:55 Minuten als Letzter unter der 40 Minuten Grenze. Madeleine Walter bestritt ihr erstes offizielles Rennen für den VfL Ostelsheim und konnte als 3. Frau (1. W30) mit 43:19 Minuten voll überzeugen. Als Vorjahressiegerin Katrin Ochs (LG Filder/1. W40) die letzte Startgelegenheit um 19.30 Uhr ergriff, war die Sonne zwar hinter den Nagoldhängen untergegangen, die drückende Schwüle hatte aber nicht nachgelassen. Mit 40:23 Minuten konnte sie ihre Siegerzeit aus dem Jahr 2020 zwar um 20 Sekunden unterbieten, musste sich diesmal aber mit Rang zwei zufrieden geben. Nach einer Serie von erfolgreichen Wettkämpfen in letzter Zeit waren sie und ihr Trainer Helmut Kustermann aber mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Mit Claudia Waidelich (Skizunft Calmbach/47:57/ 1. W50), Marina Spiller (LG Calw/48:10/2. W35) und Christine Holdermann (SG Stern Gaggenau/51:20/1. W55) folgten erfahrene Läuferinnen aus dem Kreis Calw.

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