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Sonstige Stadtmeisterschaften fallen dieses Jahr aus

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Kein Händeschütteln, keine Doppelbegegnungen, überhaupt keine Spiele. Die vielen verschiedenen Horber Teams werden sich dieses Jahr nicht bei den Stadtmeisterschaften messen können. Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder Bote

Trainings fallen aus, Hallen bleiben leer, Turniere werden abgesagt. Die Corona-Pandemie bricht über so ziemlich jeden Teil des Sports herein. Nun hat der Veranstalter der diesjährigen Horber Stadtmeisterschaften, der TC Dettingen, das ursprünglich im kommenden September stattfindende Turnier, abgesagt. Eine Absage an alle Vereine gehe dieser Tage raus.

"In einer Abstimmung durch den Vorstand haben wir uns einstimmig zu diesem Schritt entschlossen", sagt TCD-Vorsitzender Jürgen Roth. Hinsichtlich der unsicheren Zeiten wegen Corona vertrete man beim Veranstalter ohnehin eine vorsichtige Haltung. Das sei vor allem auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass erfahrungsgemäß gerade die Finalspieltage am Samstag und Sonntag jede Menge Zuschauer an die Tennisplätze locken. Dafür eigens ein extra Konzept auszuarbeiten, sei es auf Seiten der Sportler hinsichtlich von Duschregeln etwa, vor allemaber auch was beispielsweise eine Bewirtung betrifft, "das ist uns insgesamt zu heikel und geht uns auch zu schnell", sagt Roth.

"Verstand walten lassen"

Mit solch schwierigen Entscheidungen stehen die Vereine auf Amateurebene keinesfalls alleine da. Ein Blick in die Hauptstadt genügt. Unter höchsten Anstrengungen und erheblichen Hygienevorschriften stellt man in Berlin derzeit ein Tennisturnier auf die Beine. Die deutsche Frauen-Teamchefin Barbara Rittner ist Turnierdirektorin und verantwortlich für eine Veranstaltung mit bis zu 800 Zuschauenden im Stadion. Jüngst erst sagte sie, sie sei angespannt. Alle Teilnehmenden hätten Verträge unterschrieben, das fast 60-seitige Hygienekonzept sei mit den Spielern durchgesprochen worden. Dazu gehöre, dass jeder Mensch Fieber gemessen bekomme, bevor er auf die Anlage gehe, und dass jeder eine Maske tragen müsse, bis er an seinem Platz sei. Alle Beteiligten seien vorab auf das Coronavirus getestet worden. Sie versuche, mit gutem Beispiel voranzugehen. Sie berühre beispielsweise keine Spieler. Man müsse den Verstand walten lassen, dann erklärten sich einige Aktionen von selbst.

WTB-Pokalrunde als Ersatz

Für Turnierorganisator Frercks Hartwig ist die Entscheidung, die Stadtmeisterschaft abzusagen, nachvollziehbar, "wenn sich die Situation gleichwohl als schwierig darstellt. Einerseits weil viele spielen wollen, andererseits weil aktuell ja eine Verbands- beziehungsweise Corona-Runde stattfindet". Gedanken über eine Alternative habe man sich auch hier gemacht, "aber es hätte nichts gegeben was dem Charakter speziell dieses Turniers entsprechen". Denn gerade dieses Turnier lebt von dem Charme, dass es ein Turnier für die vielen Horber Vereine sein soll, das neben dem Tennis vor allem auch das gemeinschaftliche Zusammensein zum Zweck hat.

Da die Stadtmeisterschaft als LK-Turnier gelistet ist, wird die Veranstaltung zudem einigen Spielern fehlen. Einen kleinen Trost gibt es aber doch: Der Tennisverband hat eine sogenannte WTB-Pokalrunde ins Leben gerufen, die auch solche Löcher wie Turnierausfälle füllen soll. Gespielt wird in Zweier-Teams, eine Begegnung besteht aus zwei Einzeln und einem Doppel. Alle Spiele werden dabei für die LK-Wertung gewertet und die Bezirkssieger spielen in einer K.o.-Endrunde um den Titel des Verbandspokalsiegers – genau so sehen auch die Durchführungsbestimmungen der Horber Stadtmeisterschaften aus.

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