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Sonstige Panorama lockt als Belohnung

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Hinauf zur Burg, heißt es für die Läufer am Sonntagmorgen in Hechingen, wenn beim 35. Hohenzollern Berglauf der Startschuss fällt. Favorit ist Titelverteidiger Daniel Noll (210). Foto: Kara Foto: Schwarzwälder Bote

Zum 35. Mal richtet der Skiclub Hechingen am Sonntag, 10. November, seinen Internationalen Hohenzollern Berglauf aus. Wenn beim Hechinger Weiherstadion um 10 Uhr der Startschuss fällt, machen die Teilnehmer erneut Jagd auf einen "alten" Rekord.

Es ist schon beeindruckend, wie die Burg Hohenzollern anmutig auf ihrem 855 Meter hoch gelegenen Bergkegel thront. Am kommenden Wochenende gerät diese prominente Silhouette einmal mehr fest in den Blick der Laufscharen. 8,1 Kilometer bei einer Höhendifferenz von 365 Metern – diese knackige Distanz haben die rund 400-500 Teilnehmer vor der Brust, wenn sie die Burg am Sonntagmorgen beim Hohenzollern Berglauf ins Visier nehmen.

Zum 35. Mal lockt die herausfordernde Strecke sowohl Profis als auch Hobbyläufer nach Hechingen: Nach einem flachen Abschnitt sind die Teilnehmer auf einem kurzen, aber steilen Anstieg erstmals gefordert. Danach folgen 2,5 Kilometer in der Ebene. Spätestens bei Kilometer vier wird es auf dem durchgehend asphaltierten Kurs richtig ernst. Denn ab hier geht es konstant nur noch bergauf, bevor die Zoller-Bergläufer im Burghof das Ziel erreichen und mit einer traumhaften Aussicht für das Brennen in den Waden entschädigt werden. Eine gute taktische Einteilung der Kräfte ist bei den abwechslungsreichen Streckenpassagen unumgänglich.

"Hier genügt es nicht nur, ein reiner Bergläufer zu sein. Man benötigt auch eine wahnsinnig gute Grundschnelligkeit", weiß Susanne Bitzer, die früher noch selbst an den Start gegangen war und sich nun seit gut 25 Jahren an der aufwändigen Planung und Durchführung des Berglaufs beteiligt. Mittlerweile fungiert sie als Kopf des Organisationsteams. "Wir sind etwa 70 Ehrenamtliche. Das ist Gold wert. Schließlich tauchen immer mal wieder Neuerungen oder Probleme auf, die nur im Team zu lösen sind", verrät Bitzer.

Als einer der Favoriten gilt Lokalmatador Daniel Noll, der für den TSV Glems startet, ursprünglich jedoch aus der Zollernstadt kommt und im SC Hechingen Vereinsmitglied ist. Bereits zweimal in Folge ist der 33-Jährige seiner Konkurrenz nun enteilt und stand in den vergangenen beiden Jahren ganz oben auf dem Treppchen. 2018 unterbot Noll seine persönliche Bestzeit aus dem Vorjahr um gut eineinhalb Minuten und lief die 8,1 Kilometer in 30:29,0 Minuten.

"Es ist eine harte Strecke. Aber ich kenne jeden Meter, so oft wie ich hier früher war", sagte der zweimalige Sieger nach seinem Triumph im Vorjahr. "Wenn man da oben ankommt", so Noll, "ist, glaube ich, jeder an seiner Grenze." Laut seiner damaligen Aussage möchte er sein letztjähriges Limit abermals überwinden: "Wenn alles zusammenläuft und ich fit bin, würde ich nächstes Jahr gerne unter 30 Minuten bleiben."

Vielleicht ist ja dieses Mal der Streckenrekord von Wolfgang Münzel (28:56 Minuten) in Gefahr, an dem sich die Läufer seit 1987 die Zähne ausbeißen. "Wir sind alle sehr gespannt, welche Zeit Daniel am Sonntag schafft", sagt Bitzer. Münzels Glanzleistung sei jedoch weiterhin nur sehr schwer zu knacken, ist sich die Organisatorin sicher und erklärt: "Als der Rekord aufgestellt wurde, war eine unheimliche Dichte an hochkarätigen Läufern am Start. Die haben sich untereinander schon auf den ersten vier Kilometern geärgert. Obwohl die Laufszene zugenommen hat, vor allem im Breitensport, fehlt diese Dichte an Spitzenläufern heute. Wenn du wie Daniel Noll im Alleingang da hoch läufst, fehlt der notwendige Druck, der einen zu solchen Leistungen antreibt." Vielleicht vermag es ja Nolls Teamkollege Andreas Schindler, ihn ein wenig zu triezen, denn auch dieser gilt laut Bitzer als einer der Top-Kandidaten auf den Sieg. Titelverteidigerin bei den Damen ist Sabine Schmid vom LT Starzach. Sie schaffte eine Zeit von 38:04,2 Minuten und nimmt es auch dieses Jahr wieder mit dem "Zoller" auf.

Nachdem der Hauptwettbewerb gestartet ist, dürfen übrigens auch die jüngeren Läufer ran. Diese tragen um 10.30 Uhr den Hechinger Kinderstadtlauf im Weiherstadion unter sich aus. Zwischen 200 und 1200 Meter haben die vier verschiedenen Altersklassen dabei zu bewältigen.

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