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Motocross Packende Duelle und röhrende Motoren

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Hoch hinaus ging es auch für die Seitenwagengespanne auf dem Eschentalring. Foto: Kara

Voll auf ihre Kosten gekommen sind die Motorsport-Fans beim 49. Motocross des MSC Obernheim. Zwei Tage lang röhrten auf dem Eschentalring die Motoren, und die Fahrer lieferten sich packende Duelle auf der anspruchsvollen Strecke.

Bereits seit dem Jahr 2007 richtet der Motorsportclub Obernheim Meisterschafts-Rennen des Schweizerischen Auto- und Motorradfahrer Verbandes (SAM) aus. "Die Zusammenarbeit hat mit den SAM-Verantwortlichen sich bewährt. Die Schweizer sind sehr gut organisiert, kollegial und sehr unbürokratisch. Da geht alles fix, ohne lange Diskussionen. Wir sind alle zusammen auf und um die Strecke und ziehen gemeinsam an einem Strang", sagt die Schriftführerin und Presseverantwortliche des MSC Obernheim, Stefanie Moser. Geplant sei, auch in den kommenden Jahren Meisterschaftsläufe der Eidgenossen auszutragen.

Doch nicht nur die Schweizer Crosser, auch die Obernheimer Vereinsfahrer nutzten die Gelegenheit, sich auf heimischem Terrain dem Motorsportpublikum zu präsentieren. Bereits am Samstag starteten die MSC-Nachwuchsfahrer und verzeichneten gute Ergebnisse. Bester der Youngster war Nick Riedlinger, der in beiden Läufen Sechster wurde und auch in der Tageswertung der Nachwuchsklasse Rang sechs belegte. Auf Rang acht folgte sein Vereinskollege Joshua Grötzinger, und auch Thomas Neher schaffte es als Zehnter noch in die Top Ten.

"Wir sind sehr zufrieden mit unserer Jugendarbeit; das ist eine tolle Truppe", sagt Moser. Rund 30 Kinder und Jugendliche hat der Obernheimer Jugendleiter Reiner Neher unter seinen Fittichen. Und so wird der MSC in Kooperation mit SAM am 7. September ein Jugendcup-Rennen austragen. "Eigentlich dürfen wir ja nur ein Rennen pro Jahr auf dem Eschentalring austragen. Aber der Obernheimer Bürgermeister Josef Ungermann hat sich in den Gesprächen mit dem Landratsamt sehr für uns eingesetzt, so dass das Jugendcup-Rennen genehmigt wurde. Das haben sich unsere jungen Fahrer auch verdient", sagt die MSC-Schriftführerin.

Stark unterwegs waren auch die Obernheimer Junioren. Hendrik Villing fuhr in seinem ersten Rennen in der Klasse Junioren Open B auf Anhieb auf Rang vier und belegte in der Tageswertung den vierten Platz.

Gute Ergebnisse verzeichneten die Obernheimer Lokalmatadoren auch in den weiteren Klassen am Samstag und Sonntag auf dem 1, 754 Kilometer langen und anspruchsvollen Rundkurs. Benedikt Pieper belegte in der Klasse National MX2 Rang elf in der Tageswertung. noch besser lief es in der National MX1 für Carlo Rampf, der in beiden Läufen Rang zwei belegte und in der Tageswertung Dritter wurde, da die beiden Fahrer vor ihm jeweils einmal siegten und Dritter wurden und so einen Zähler mehr sammelten. Stefan Riehs verpasste als Zwölfter den Sprung in die Top Ten der Tageswertung nur um einen Punkt.

In der Kategorie "Twin Shock", die vom MSC Obernheim selbst ausgerichtet wurde, erreichten Ingo Kawietzki und Markus Roth, die beide nur einen der zwei Läufe bestritten, die Plätze 16 und 17.

In der international Klasse, der "Master Inter Open" der Profis, waren mit Christof Erne, David Hanika und Felix Moser gleich drei Lokalmatadoren am Start. Erne lieferte sich im ersten Lauf lange Zeit mit dem Belgier Nick Triest um Rang drei, stürzte aber und musste sich so mit Platz vier zufrieden geben. Nach Rang sechs im zweiten Lauf, stand für Erne in der Tageswertung Platz vier zu Buche.

Hanika schob sich in Lauf eins mit einem starken Finish noch auf Platz 13 vor und wurde als Zwölfter in Lauf zwei in der Tageswertung Elfter. Auch Felix Moser, der im Gegensatz zu vielen seiner Konkurrenten nur mit einer Maschine mit 250 Kubikzentimeter unterwegs war, schlug sich stark und landete in der Tageswertung auf Rang 14.

Bei den Senioren belegten der stellvertretende MSC-Vorsitzende Dieter Reger, sowie seine Mitstreiter Stefan Hummel und Stephan Reinacher die Plätze 13, neun und sechs.

"Insgesamt gesehen waren es zwei gelungene Renntage. Der Gewitterregen am frühen Sonntagmorgen hat der Strecke gut getan. Die Fahrer hatten an beiden Tagen sehr gute Bedingen. Es gab keine schweren Verletzungen", zog MSX-Schriftführerin Moser ein positives Fazit. Im nächsten Jahr feiern die Obernheimer Motocrosser Jubiläum, wenn die 50. Auflage des beliebten Motorsport-Events ansteht.

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