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Sportmix Nationalhymne zu Ehren von Max Faude

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Der 17-jährige Max Faude vom MSC Falke Sulz mag die ganz besonderen Herausforderungen. Foto: Schwarzwälder-Bote

Es war schon ein ganz bewegender Augenblick für Max Faude. Der Motorrad-Trial-Spezialist vom MSC Falke Sulz hatte in Andorra den 8. WM-Lauf gewonnen – seinen ersten überhaupt. Nun wurde zu seinen Ehren die deutsche Nationalhymne gespielt.

Nachdem Max Faude am Tag zuvor das Duell um Platz eins mit dem Engländer Jack Peace verloren hatte, sollte es für den aktuellen Zweitplatzierten des WM-Klassements besser laufen – genauer gesagt, praktisch perfekt.

Die Sektionen waren wie am Vortag zwar immer noch relativ schwierig und lang, jedoch boten die Bodenverhältnisse deutlich mehr Grip als am Tag zuvor, als der große Regen in der Nacht zum Samstag die Sektionen sehr rutschig und die Felsen extrem glatt gemacht hatte.

Schon nach den ersten Sektionen zeichnete sich ab, dass Max Faude richtig gut drauf ist. Sektionen die am Vortag noch unbezwingbar waren, konnte der 17-Jährige nun sogar fehlerfrei bewältigen.

Mit einer starken ersten Runde mit lediglich 13 Strafpunkten konnte sich Max Faude von Jack Peace, der 20 Strafpunkten aus der ersten Runde mitbrachte, bereits leicht absetzen.

Nun hieß es, die Konzentration aufrecht zu halten und dran zu bleiben – und er blieb dran. Dem Trial-Talent aus Sindelfingen gelang es sogar, noch eine Schippe drauf zu legen, denn er kam aus der zweiten Runde mit lediglich sechs Strafpunkten zurück.

Somit stand der erste WM-Sieg für Max Faude schon vor der Zielankunft des Engländers fast, da Max Faude weniger Strafpunkte hatte, als Peace bereits nach der ersten Runde. Stolz und überglücklich, durfte er anschließend bei der Siegerehrung die oberste Stufe des Podiums besteigen.

Bereits bei der Sektionsbesichtigung freitags war allen Fahrer klar, dass Andorra ein relativ schwerer Wettbewerb werden soll. Zum einen war es ein relativ langer Rundkurs 20 Kilometer in den Bergen von Andorra, zum anderen waren die 18 Sektionen im Vergleich zu denen in Deutschland teilweise bis zu dreimal länger. Erschwerend für die Fahrer kam hinzu, dass die Motorräder aufgrund der Höhe an Leistung verloren. Das Team von Beta hatte es aber geschafft, das Motorrad von Max Faude perfekt auf die Höhe abzustimmen.

Schon am Samstag im ersten Rennen des Wochenendes fehlte Max Faude nicht viel zum Sieg. Er und Jack Peace hatten sich von ihren Verfolgern deutlich absetzen können. Am Ende reichte es dem Sulzer nur zu Platz zwei, obwohl er die meisten fehlerfreien Sektionen in seiner Klasse für sich verbuchen konnte.

Von Andorra ist das Team direkt nach Frankreich weitergereist, dort finden in Lourdes der 9. und 10. Lauf zur Trial Weltmeisterschaft statt.

Gestärkt durch den WM-Laufsieg, erhofft sich Max Faude auch ein gutes Resultat auch bei den WM-Läufen in Frankreich.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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