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Sonstige LG-Nachwuchs trumpft in Stuttgart auf

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Repräsentierten die LG Steinlach-Zollern in Stuttgart bestens: Kelson de Carvalho, Sophia Neugebauer, Leni Herter, Elisa Neugebauer (vorne von links). Mit ihnen freuen sich Trainer Martin Grundmann und "Neu-Coach" Sandrina Sprengel.Fotos: LGSZ Foto: Schwarzwälder Bote

Mit zweimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze haben die Leichtathleten der LG Steinlach-Zollern bei den Württembergische U16-Meisterschaften in Stuttgart kräftig abgeräumt. Außerdem gelangen ihnen sechs neue persönliche Bestmarken.

(ds). Den Anfang machte Sophia Neugebauer (W15) im Weitsprung. Dabei erreichte sie das Finale mit 4,81 Metern gerade noch als Siebte. Dass sie dort aber hingehörte, zeigte sie im vierten Versuch mit 5,18 Metern und einer Verbesserung auf Rang zwei. Im letzten Durchgang gelang ihr gar die neue persönliche Bestweite von 5,24 Metern. Damit zog sie mit der führenden Ulmerin Elin Burkhart gleich, musste sich aber aufgrund des etwas schlechteren zweitbesten Versuches mit Silber zufrieden geben.

Als nächstes war Kelson de Carvalho (M14) im Diskuswurf an der Reihe. Er traf mit der deutschlandweit zweitbesten Weite von 44,79 Metern auf den aktuellen führenden Christos Pindonis (Frickenhausen), der schon 46,11 Meter geworfen hatte. Kelson de Carvalho steigerte gleich im ersten Versuch seinen Kreisrekord auf 44,89 Meter, um dann unglaubliche 51,05 Meter folgen zu lassen. Damit schockte er seine Konkurrenz und holte überlegen den Titel. Beim Speerwurf ging Kelson de Carvalho ebenfalls mit dem zweitbesten Meldeergebnis und einer persönlichen Bestweite von 39,95 Metern an den Start. Gleich im ersten Versuch steigerte er sich auf 40,88 Meter. Als er dann noch 42,34 Meter nachlegte, war ihm der zweite Titel sicher.

Dass er nicht nur Werfen kann, zeigte er kurz darauf im Weitsprung. Er setzte sich mit einer weiteren neuen persönlichen Bestleistung von 5,60 Metern auf den zweiten Platz.

Im Hürden-Vorlauf der W14 steigerte Elisa Neugebauer ihre persönliche Bestleistung auf 13,37 Sekunden und rutschte damit noch ins Finale. Dort verbesserte sie sich auf 13,33 Sekunden und belegten den nicht erwarteten sechsten Rang.

Bei den W15 liefen Leni Herter und Sophia Neugebauer im gleichen Vorlauf. Sophia Neugebauer lief in richtig guten 12,30 Sekunden ins Ziel. Leni Herter lag auch lange gut im Rennen, bevor sie vor der drittletzten Hürde etwas zu ziehen begann. So lief sie zwar gute 13,06 Sekunden, verpasste aber eine neue Bestleistung und die Teilnahme am Finale knapp. Das Finale war überaus spannend. Die Top-Fünf lagen bei der fünften Hürde gleichauf. Doch genau an dieser Hürde blieb Sophia Neugebauer etwas hängen und verlor rund zwei Meter. So blieb ihr nach diesem Missgeschick in 12,52 Sekunden der fünfte Platz.

Für Elisa Neugebauer ging es im Hochsprung unmittelbar nach dem Hürdenvorlauf los. Sie machte es spannend und übersprang die 1,40 und 1,45 Meter jeweils erst im dritten Versuch. Bei 1,48 Metern war dann aber Schluss. Aufgrund der zahlreichen Fehlversuche belegte sie den siebten Rang.

Inzwischen hatte für Kelson de Carvalho das Kugelstoßen begonnen. Allmählich waren ihm erste Ermüdungen anzumerken, schließlich pendelte er zuvor rund vier Stunden lang zwischen Einsätzen bei Würfen und Sprüngen. Dennoch begann er im Kugelstoßen mit der Drehstoßtechnik gut und schob sich mit 11,91 Metern auf Rang zwei. Er ließ noch zwei weite, aber ungültige Versuche folgen, und so sprang für ihn der undankbaren vierte Platz heraus.

Zum Abschluss waren Kelson de Carvalho im Fünfsprung, Leni Herter im Speerwurf und Sophia Neugebauer im Hochsprung am Start. Kelson de Carvalho quälte sich und war froh, dass er mit 16,66 Metern Bronze gewann und endlich die Spikes ausziehen konnte. Leni Herter brauchte im Speerwerfen der W15 relativ lange, um ihre Würfe zum Fliegen zu bringen. Sie musste sich mit 25,33 Metern und Rang sieben begnügen. Sophia Neugebauer ging floppte im Hochsprung erst im dritten Versuch über 1,50 Meter. Doch sie beendete den Wettkampf mit der neuen persönlichen Bestleistung von 1,56 Metern und sicherte sich damit die Silbermedaille.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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