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Sonstige Lauf: Burg-Hohenzollern lockt Läufer in Scharen

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Direkt nach dem Startschuss heißt es für Titelverteidiger Daniel Noll (191) und seine Mitstreiter beim 34. Hohenzollern-Berglauf in Hechingen gleich "richtig Gas geben" auf den 8,1 Kilometern hinauf zur Burg. Foto: Kara

Bereits zum 34. Mal heißt es am Sonntag, 11. November, um 10 Uhr "Auf, auf, zur Burg hinauf", wenn der Skiclub Hechingen zu seinem Internationalen Hohenzollern-Berglauf lädt.

Um Punkt 10 Uhr fällt der Startschuss beim Hechinger Weiherstadion für den 8,1 Kilometer langen Lauf, bei dem die Starter insgesamt 365 Höhenmeter zu bewältigen haben. Nach dem flachen Startstück wartet auf die Läufer ein kurzer, aber recht knackiger Anstieg. Es folgt eine 2,5 Kilometer lange Flachpassage, und danach geht es die restlichen vier Kilometer nur noch bergauf – die Silhouette der Burg Hohenzollern immer fest im Blick. Die letzten Meter geht es in der Burg hoch bis ins Ziel im Burghof, wo die Läufer mit einer tollen Aussicht rund über die Schwäbische Alb für die Strapazen entschädigt werden.

Auch in diesem Jahr rechnen die Organisatoren vom Skiclub Hechingen wieder mit 400 bis 500 Teilnehmern. "200 Anmeldungen haben wir bereits vorliegen. Viele Läufer entscheiden sich aber erst kurzfristig, ob sie starten. Da die Wetterprognosen für den Sonntag recht gut sind, sind wir optimistisch, die Teilnehmerzahlen der Vorjahre wieder zu erreichen", sagt Susanne Bitzer.

Eine der Fragen, die am Sonntagmorgen beantwortet werden, ist, ob Vorjahressieger Daniel Noll seinen Titel verteidigen kann. Der Lokalmatador, der für den TV Glems startet, kommt als baden-württembergischer Berglaufmeister zu seinem Heimatklub. Im Vorjahr benötigte es 31:22 Minuten bis ins Ziel und verwies damit Andreas Schindle von LG Steinlach-Zollern und den Tübinger Markus Mössler auf die Plätze zwei und drei. "Natürlich drücken wir unserem Vereinsmitglied Daniel auch diemal wieder die Daumen. dies Strecke ist wie gemacht für ihn mit den Flachpassagen und Anstiegen", sagt Bitzer, die aber auch weiß, dass sich der Vorjahressieger auf harte Konkurrenz einstellen kann. einer der aussichtsreichsten Herausforderer ist sicherlich Simon Friedrich vom TSV Straßberg, der seine gute Form in dieser Saison schon mehrfach unter Beweis stellte.

Auch bei den Frauen darf mit einem spannenden Rennen gerechnet werden. Die Vorjahressiegerin Sabine Schmid (LT Starzach), die in einer Zeit von 40:08 Minuten erfolgreich war, hat zwar noch keine Startzusage gegeben. Doch mit Elke Keller von der LG Filstal ist die Topfavoritin schnell ausgemacht. Die 51-jährige Geislingerin ist aktuelle Deutsche Meisterin im Crosslauf und im Berglauf der Altersklasse 50, zudem im Berglauf Europa- und Vize-Weltmeisterin ihrer Altersklasse. Mit Lisa Janko. die vor zwei Wochen den 33. Starzach-Lauf gewann hat sie aber eine starke Herausforderin. "Ich denk, dass wir bei den Frauen diesmal unter 40 Minuten bleiben", sagt Bitzer. Die Rekordzeiten von Wolfgang Münzel (28:56 Minuten) und Gudrun Schmidgall (33:32) werden aber auch in diesem Jahr wohl unangetastet bleiben. "Das Laufen hat zwar in der Masse enorm zugenommen, aber die Spitze war in den 80-er Jahren, als die Rekord aufgestellt wurden, dichter", kennt Bitzer die Gründe.

Neben dem Hauptlauf bietet der SC Hechingen mit dem "AOK Kids Cup" auch dem Nachwuchs eine Startmöglichkeit. Die Youngster tragen ihre Läufe am Sonntagmorgen ab 10.30 Uhr im Hechinger Weiherstadion aus.  Weitere Informationen sind auf der Internetseite des SC Hechingen unter www.ski-club-hechingen.de erhältlich.

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