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Sonstige Hitzehoch bringt afrikanische Bedingungen

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Nach seinem organisatorischen Einsatz beim Grand Prix Germany auf dem Fluggelände in Musbach konnte Axel Reich (unser Bild) wieder selbst auf Punktejagd gehen Foto: Schwark Foto: Schwarzwälder Bote

Nach zwei wegen der dünnen Personaldecke eher mäßigen Platzierungen, machte die Fliegergruppe Freudenstadt in der Runde 15 der 2. Segelflug-Bundesliga wieder Punkte und einen Platz gut.

Mit 290,18 Speed und 13 Punkten flogen die Musbacher Aufwindjäger auf Rundenplatz acht. In der Gesamtwertung kletterte man mit 114 Zählern nun auf Platz zwölf zurück. Ob man jedoch noch 45 Punkte auf den ersten Aufstiegsplatz aufholen kann, den aktuell die LSG Fallersleben hält, steht weiter in den Sternen.

Auch an diesem Wertungswochenende fanden sich nur drei Musbacher Piloten zur Speedwertung ein. Die Urlaubszeit forderte ihren Tribut und auch krankheitsbedingt konnten einige Leistungsträger nicht an den Start gehen. Während Rundentag eins keine Überlandflüge von Musbach aus zuließ, blühte das Wetter für die Segelflieger am zweiten Tag regelrecht auf. Durch die lang anhaltenden Hochdrucklage herrschen derzeit in Deutschland fast afrikanische Segelflugbedingungen.

So wurden in den vergangenen Wochen eine große Zahl von 1000 km-Flügen über Deutschland registriert. Bei diversen Wettbewerben werden von einem großen Teil Durchschnitte geflogen, die vor 20 Jahren eher nur für eine handverlesene Pilotenschar möglich waren. Dieser Sommer erinnert nicht nur meteorologisch, sondern auch im segelfliegerischen Sinn an die Jahre 1976, 1983 und 2003. Wobei der letztere eher als Jahrtausendsommer eingestuft wurde. Hoch reichende Thermik bis an 3000 Meter (der Deckel für den Segelflug) machte das Fliegen zum reinen Vergnügen. Die Trinkflasche immer dabei, konnte man optimistisch auf die Reise gehen.

Schnellster Pilot der FG Freudenstadt wurde Axel Reich. Er holte nach einem späten Start mit einem Jo-Jo- Flug über dem Schwarzwald auf Nimbus 4DM 98,96 Punkte (116,09 km/h) in der 2:30 Stunden-Wertungszeit und legte 439 km zurück.

Auf Discus 2b erflog Max Zeffler über Schwarzwald und Alb 97,22 Punkte (103,05 km/h). Auf der Schwäbischen Alb ging es bei Traumbedingungen verkehrsmäßig wie auf einer Wolkenautobahn dahin. Zeffler freute sich über entspannt erflogenen 550 Gesamtkilometer.

Über dem selben Gebiet flog Tilman Fuchs mit einem Discus 2/18 m 615 km heraus. In der Bundesligawertung sprangen 94,01Punkte (103,88 km/h) für ihn heraus. Schade, dass den Musbacher Überlandfliegern das nötige Zeitfenster fehlte. Bei diesem Wetter wäre der erste 1000 km-Flug von Musbach aus sicherlich möglich gewesen.

2.Segelflug-Bundesliga, Runde 15: 1. SFG Bad Wörishofen 326,95 Speed/20 Punkte, 2. Aero Team Klix 319,91/19. 3. SFG Steinwald 314,41/18, ... 8. FG Freudenstadt 290,18/13.

Gesamtwertung. 1. SFG Steinwald 242 Punkte. 2, LSV Gifhorn 213, 3. LSV Homburg/Ohm 188, ... 12. FG Freudenstadt 114.

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