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Sonstige Hansert erstmals unter 2.30

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Henri Hansert (Nr. 634) legte einen famosen Endspurt hin, auch Fabian Müller (dahinter) brannte eine grandiose Zeit in die Bahn. Archiv-Foto: Görlitz Foto: Schwarzwälder Bote

Langsam aber sicher kommt die verspätete Leichtathletiksaison ins Rollen – und mit ihr die Läufer der LG farbtex Nordschwarzwald.

Nachdem die ersten Rennen nach der Corona-Pause noch relativ spontan veranstaltet wurden, war das Sportfest mit den besten deutschen Läufern in Regensburg am vergangenen Samstag schon ein länger geplantes Aufeinandertreffen. Bei besten Bedingungen ließen die Athleten den Ankündigungen dann auch Taten folgen.

Die beiden Nordschwarzwälder Henri Hansert und Fabian Müller gingen ins Rennen über 1000m, für die auch der Lokalmatador und viermalige deutsche 800m-Meister Benedikt Huber von der LG Regensburg gemeldet hatte. Allein der Fakt, dass Huber im Rennen ist, ließ daher auf ein extrem schnelles Rennen hoffen. Huber schien aber noch nicht ganz in der Form der letzten Jahre zu sein, und so formierte sich ein recht großer Pulk auf den ersten Metern nach dem Startschuss.

In Schlagdistanz zur Spitze

In einem gleichmäßig schnellen Rennen passierten die elf schnellen Männer die ersten 400m knapp unter einer Minute, was vor allem für die beiden Nordschwarzwälder auf neue Bestzeiten hindeutete. Taktisch klug liefen die beiden im Windschatten mit Schlagdistanz zur Spitze. Auf der zweiten Runde hatten sich Hansert und Müller dann peu à peu positioniert, um auf den letzten 200m die besten Ausgangspositionen für den Endspurt zu haben.

Vor allem Hansert war es dann, der sich mit einem starken Finish noch auf Position drei vorarbeiten konnte. Ihm fehlte am Ende nicht einmal eine Sekunde zu Topfavorit Huber, was die starke Leistung Hanserts noch unterstreicht. Mit 2.29,26 min blieb der Nordschwarzwälder dazu noch erstmals unter der magischen 2.30er-Marke.

Eine ähnlich schnelle Zeit hatte sich auch Müller vorgenommen, der bis 200m vor Schluss noch gleichauf mit Hansert in die entscheidende Rennphase ging. Dem Zweimeter-Mann fehlte am Ende noch etwas Stehvermögen im Spurt. Mit 2.31,57 min steigerte aber auch er seine bisherige Bestmarke um knapp zwei Sekunden.

Rasantes Rennen ab Start

Neben den beiden Protagonisten im Elitefeld der Männer stand erneut Elena Burkard im Fokus. Nach ihren beiden bravourösen Auftritten über 5000m und 3000m Hindernis, stellte sich die Baiersbronnerin ebenfalls auf der 1000m-Strecke der Konkurrenz, um auch auf einer Unterdistanz die Form zu testen. Im zweiten Zeitlauf hatten die Damen dann das Tempo der Männer angenommen und passierten die ersten 200m in superschnellen 30 Sekunden.

Tempo hochgehalten

Auch bei der 400m-Marke hatte die Spitze der Frauen kaum an Fahrt eingebüßt und die Uhr zeigte 61 Sekunden. Zwangsläufig mussten die Damen dann ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Auch Elena Burkard war anzumerken, dass der Schritt etwas kürzer wurde. Dennoch hielt sie das Tempo hoch und setzte sich Schritt für Schritt von ihren Verfolgerinnen ab.

Mit 2.43,91 min sprang damit neben Sieg und neuer persönlicher Bestleistung und einem Rekord für den Leichtathletikkreis Freudenstadt auch die dritte deutsche Jahresbestleistung der laufenden Saison für die 28-Jährige heraus. Damit untermauerte die Nordschwarzwälder Vorzeigeläuferin ihre derzeitige Form und bewies auch auf der für sie ungewohnt kurzen 1000m-Strecke, dass sie zu den besten Allrounderinnen in Deutschland auf den Laufstrecken von 800m bis 10 Km zählt.

Begehrte Startplätze

Ganz anders hingegen stellte sich am Wochenende die Situation für Nils Holocher und Axel Klumpp dar. Die beiden Langstreckenspezialisten wollten mit einem Start im schweizerischen Winterthur über 1500m ebenfalls in die Saison einsteigen. Durch die fast komplett abgesagten Sportveranstaltungen stellt sich allerdings momentan die Problematik heraus, dass auf die wenigen Meetings ein nie dagewesener Ansturm auf die wenigen Startplätze herrscht – zum Leidwesen von Klumpp und Holocher, denn vom Veranstalter hatten die beiden Nordschwarzwälder aufgrund der großen Meldezahlen keine Zusage erhalten. Die beiden absolvierten stattdessen einen vielversprechenden Trainingswettkampf im neu renovierten Herrmann-Saam-Stadion in Freudenstadt.

Die kommenden Wochen hat Jörg Müller, Trainer der LG-Athleten, noch einmal einen Trainingsblock geplant, bevor es übernächste Woche mit einem Sportfest in Winnenden als weiterer Formtest für die Deutschen Meisterschaften am 8. und 9. August auf den Höhepunkt dieser kurzen und sehr ungewöhnlichen Saison zugeht.

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