Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Sonstige Erwarteter Pflichtsieg für SV Flözlingen

Von
Daniel Hermann, bester Heber des GV Eisenbach Foto: Schleeh Foto: Schwarzwälder Bote

Reiner Müller, Trainer des SV Flözlingen, erlebte einen entspannten Abend in der heimischen Halle. Seine Mannschaft kam zum erwarteten 3:0-Sieg gegen den GV Eisenbach. Damit festigten die Eschachtäler Rang zwei in der Oberliga Baden-Württemberg.

Beide Disziplinen gewannen die Gastgeber klar gegen die Hochschwarzwälder. Im Reißen mit 126,6:50,6 Relativpunkten (RP) und im Stoßen noch deutlicher mit 251,6:151,4 RP. Im Gesamtergebnis hieß es somit 378,2:202,0 RP für den SV Flözlingen. Trainer Reiner Müller war gezwungen, sein Team kurzfristig umzustellen, da Philipp Mayer wegen Knieproblemen passen musste. Für ihn rückte Michael Kiock nach, der seine Sache richtig gut machte. Im Reißen musste der GV Eisenbach fünf Fehlversuche verkraften, während die Gastgeber nur einen hatten.

Im Stoßen scheiterten die Heber beider Teams jeweils viermal. Hintergrund beim SV Flözlingen war, dass man den Wettkampf auch aus Standortbestimmung und Leistungstest ernst nahm, gerade in den letzten Versuchen nochmals steigerte. Lediglich Marc Lauble brachte alle Versuche zur Hochstrecke, während Oliver Jauch auf den dritten Durchgang im Stoßen aufgrund weiterer Verpflichtungen an diesem Abend verzichtete. Dennoch war Jauch mit 84,0 RP der beste Heber des Wettkampfes, gefolgt von Marc Lauble (76,0) und Sina Lauble (73,0). Daniel Ohnmacht steuerte 62,8 RP zum Sieg der Eschachtäler bei, während Marianne Ohnmacht auf 43,0 und Michael Kiock auf 39,4 RP kamen.

Insgesamt war SVF-Coach Müller mit den Leistungen seiner Heberinnen und Heber zufrieden: "Man hat aber auch gemerkt, dass die Spannung fehlte, was normal noch ein paar Prozent mehr bei den Einzelnen herausholen würde." Sina Lauble bestätigte ihre steigende Tendenz, ebenso solide trat Marianne Ohnmacht auf. Obwohl Oliver Jauch zurzeit nicht optimal trainieren kann, hält er sein Leistungsniveau hoch. Dem stand Marc Lauble nicht nach, trotz dass er eine Verletzung noch nicht völlig auskuriert hat. Positiv bei Michael Kiock, der mit 92kg im Reißen seine Jahresbestleitung absolvierte. Gewohnt konstant rief Daniel Ohnmacht sein Potenzial ab. "Es war ein schöner Wettkampf mit tollen Versuchen und wir freuen uns natürlich über die drei Punkte", fasste es Heber und Vorsitzender des SV Flözlingen, Marc Lauble, zusammen.

Während man beim SV Flözlingen schon dem richtungsweisenden Wettkampf am 12. Januar entgegenblickt, wenn der SV Magstadt ins Eschachtal kommt, sich bis dahin optimal vorbereiten will, um den Tabellenführer abzulösen, änderte sich an der Situation des GV Eisenbach nichts. Für das Team von Mannschaftsführer Berthold Weisser war es die vierte Niederlage im vierten Wettkampf. Weisser nahm es mit Humor. "Wir haben den letzten Platz verteidigt", lobte er dennoch die Leistung seines Teams und unterstrich deren sportlichen Ehrgeiz als er verriet, "sie wollten über 200 Relativpunkte machen und haben mit mir gewettet. Das haben sie geschafft und die Wette gewonnen, jetzt darf ich ihnen Einen ausgeben." Auch wenn die Hochschwarzwälder derzeit nicht das Niveau in der Oberliga hätten, hob der GVE-Mannschaftsführer positiv hervor, "dass Jens Rieder und Marius Scharbach persönliche Bestleistungen erreichten. Einfach so haben wir uns nicht geschlagen gegeben."

Die meisten Relativpunkte beim GV Eisenbach erreichten Daniel Hermann (55,0), Tamara Heizmann (44,0) und Niklas Heizmann (43,0). Marius Scharbach, mit 17 Jahren der jüngste im GVE-Team, brachte als Einziger der Gäste alle Versuche zur Hochstrecke und in die Wertung.

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.