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Sonstige Benitz macht Jagd auf fehlenden Titel

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Im Freien hat Timo Benitz –­ wie hier 2017 – bei der DM schön öfter gejubelt. Nun soll’s auch in der Halle klappen. Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

Zum Höhepunkt der Fasnetszeit geht es an diesem Wochenende für die deutschen Leichtathleten um die nationalen Titel unter dem Hallendach. Timo Benitz von der LG farbtex Nordschwarzwald startet dabei über seine Paradestrecke, die 1500 Meter.

Es ist der Höhepunkt für die deutschen Athleten, der am Wochenende in Leipzig steigt: Nachdem die Hallen-Weltmeisterschaft im chinesischen Nanjing wegen des grassierenden Coronavirus um ein Jahr auf 2021 verschoben wurde, ist die Arena in Leipzig Schauplatz des Winterhighlights. Und Timo Benitz von der LG farbtex Nordschwarzwald peilt dort den Coup an.

Form unter Beweis gestellt

Benitz, der in Berlin studiert, lief in der bisherigen Hallensaison drei Rennen. Beim Einstand in die Hallensaison startete er über 800 Meter, bei denen er mit 1.48,47 Minuten direkt mit einer Topzeit seine gute Form in der noch jungen Olympiasaison unter Beweis stellte. Zwei Tage später lief Benitz die 1500 Meter beim internationalen Hallenmeeting in Düsseldorf, bei dem er in 3:40,44 Minuten als Sechster und zweitbester Deutscher einkam. Fünf Tage später steigerte der Nordschwarzwälder dann seine Saisonbestleistung in Dortmund auf 3:40,33 Minuten und sortierte sich damit in der aktuellen Deutschen Bestenliste auf Ring vier ein.

Für die Deutsche Meisterschaft am Wochenende hat sich Benitz allerdings einiges mehr vorgenommen. Mit seinem geringen Gewicht und der für einen Mittelstrecken-Läufer ungewöhnlich hohen Schrittfrequenz hat Benitz die besten Voraussetzungen für die kurze 200 Meter-Hallenrunde mit ihren engen Steilkurven. Allerdings geht es aufgrund der Enge immer recht ruppig zur Sache, was einem Leichtgewicht wie Benitz schon das ein oder andere Mal zum Verhängnis wurde. Das zeigt auch sein Kommentar nach dem Dortmund-Rennen: "Es war die reinste Schlägerei."

Sechs Medaillenkandidaten

In Leipzig rechnet Benitz mit fünf, maximal sechs Kandidaten, die für eine Medaille in Frage kommen. Favorisiert ist dabei der deutsche Jahresbeste Marius Probst vom TV Wattenscheid. Mit 3:39,70 Minuten war Probst in Düsseldorf knapp vor Benitz und führt damit die DLV-Bestenliste an. Hinter Probst folgen Mohamed Mohumed (LG Olympia Dortmund, 3:40,01) und Maximilian Torwirth (SFD 75 Düsseldorf-Süd, 3:40,09). Dicht dahinter reiht sich Benitz mit seiner 3.40,33 Minuten ein.

Allerdings hat Benitz selbst auch noch den Dresdner Karl Bebendorf und Homiyu Tesfaye aus Frankfurt auf der Rechnung, die beide bisher noch nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft haben.

Benitz geht aber mit einem guten Gefühl in die Meisterschaften: "Das Training lief einwandfrei. Klar ist mal eine bessere und schlechtere Einheit dabei, aber wichtiger ist, auf einem fortlaufend hohen Niveau zu trainieren und das war bei mir bisher den ganzen Winter so", sagt er. "Deutet man die Leistungen bei den schnellen Einheiten, könnte mit meiner derzeitigen Verfassung und einem idealen Rennen sogar eine Zeit unter 3:38 Minuten drin sein. Allerdings dürfte das Finale am Sonntag eher ein Bummelrennen werden, da kommt mir meine Endschnelligkeit entgegen."

Klares Ziel vor Augen

Auf die Frage, was er sich denn für die DM in Leipzig ausrechnet, schmunzelt der ehemalige Studentenweltmeister: "Im Freien war ich schon viermal Deutscher Meister über 1500 Meter, unter dem Hallendach leider noch nie. Es wäre also langsam an der Zeit, den noch fehlenden Deutschen Meistertitel zu holen."

Weitere Informationen: Die Wettkämpfe werden in einem Livestream der ARD unter www.sportschau.de zu sehen sein. Der Endlauf über 1500 Meter steigt am Sonntag um 16.20 Uhr. Eurosport zeigt zudem am Samstag und Sonntag ab 18 Uhr je eine zweistündige Zusammenfassung.

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