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Sonstige Beinahe acht Meter Vorsprung

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Mit Silber im Diskuswerfen belohnte sich Marcel Willmann von der LG Baar/TB Löffingen.Foto: Heiler Foto: Schwarzwälder Bote

(h). Zum diesjährigen Saison-Höhepunkt starteten einige Leichtathleten aus dem Schwarzwald bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Walldorf.

Janice Waldvogel vom TV Lenzkirch wurde im Speerwurf der Frauen Baden-Württembergische Meisterin, Simon Schreiber vom TV Lenzkirch belegte im Speerwurf der Männer den 3. Platz und Anna-Lena Gamp aus dem gleichen Verein sicherte sich im 100-Meter-Hürdenlauf die Vizemeisterschaft und wurde im Diskuswurf Dritte. Weitere Medaillen holten Marcel Willmann und Carina Rothweiler vom LV Donaueschingen/LG Baar sowie Niklas Leber vom TB Löffingen/LG Baar.

Am ersten Tag startete Janice Waldvogel im Speerwurf der Frauen und wurde unangefochten mit fast acht Metern Vorsprung auf die Zweitplatzierte mit 48,27 m Baden-Württembergische Meisterin. Simon Schreiber, der bereits zur ersten Seniorenklasse gehört, gelang mit 59,51 Metern im Speerwurf der Männer ein starker Wurf, der ihm den dritten Rang bescherrte..

Die jüngst sehr erfolgreiche Mehrkämpferin Anna-Lena Gamp vom TV Lenzkirch war gleich in drei Disziplinen gemeldet. Im 100-Meter-Hürdenlauf konnte sie ihren Vorlauf mit 14,84 Sekunden (sec) für sich entscheiden. Im Endlauf steigerte sie sich nochmal auf 14,83 sec und belegte damit einen hervorragenden zweiten Platz. Im stark besetzten Kugelstoßfeld hatte Anna-Lena Gamp am Ende 13,19 Meter stehen und sicherte sich mit zwei Zentimeter t Rückstand auf die Drittplatzierte den vierten Rang. Ihre Teamkolleginnen Janice Waldvogel und Paulina Hary stießen die Kugel auf 12,24 bzw. 10,36 Meter und belegten damit am Ende den fünften und den sechsten Platz.

Technisches Können voll ausgespielt

Anna-Lena Gamp vermochte ihr technisches Können im Diskuswurf der Frauen voll auszuspielen und mit sehr guten 47,21 m den 3. Platz behaupten. Paulina Hary belegte mit 39,23 m den 7. Platz. Janice Waldvogel, die mit 36,04 m den 9. Platz innehatte, trug ebenfalls zum eindrucksvollen Ergebnis der Lenzkircher Werferinnen bei. Anteil daran hatte auch Lea Straub, die im Feld der U20-Athletinnen im Kugelstoßen und Diskuswurf mitmischte. Mit 9,68 m im Kugelstoßen belegte sie den 10. Platz und im Diskuswurf segelte die 1 kg schwere Scheibe auf 30,98 m und brachte sie auf einen guten 5. Platz.

Natascha Wolf, die bereits der Seniorinnenklasse W40 angehört, mischte im Hammerwerfen der Frauen mit den jüngeren Spezialistinnen mit. Lohn für ihren Einsatz war der Bronzerang, den sie sich mit 38,95 Metern erarbeitete. Anna Reisch, die im Trikot der DJK Villingen als Jugendliche viele Erfolge gefeiert hatte, knüpfte im Dreisprung an ihre Weiten der letzten Jahre an und holte sich mit dem Startrecht für den TB Bad Cannstadt im Dreisprung der Frauen mit 11,85 m den zweiten Rang.

Das Walldorfer Waldstadion war auch Austragungsort der Meisterschaften der Junioren U23 sowie der Nachwuchsklasse U18. Erneut standen die Schwarzwälder Werfer im Vordergrund und konnten um die Medaillen mit Erfolg mitkämpfen.

Gleich zu Beginn zeigte Marcel Willmann sein technisches Können im Diskuswerfen. Im dritten Versuch setzte er sich mit 45,19 Meter auf dem Silberrang fest und konnte seinen Platz mit 45,33 Meter im letzten Versuch zementieren. Etwas unglücklich agierten seine LG Baar-Kollegen Niklas Leber und Milot Kornell vom TB Löffingen. Nach einigen Fehlversuchen blieb Leber Rang neun mit 35,91 Metern, während auf dem folgenden Platz sein Vereinskollege mit 13 Zentimeter weniger bilanzierte. Dafür benutzte Leber den Kugelstoßwettbewerb zur Wiedergutmachung. Mit 14,14 Metern setzte er sich ab dem zweiten Stoß auf dem dritten Platz fest und konnte im letzten Durchgang mit neuer Bestleistung von 14,82 Metern seiner Bronzemedaille weiteren Glanz verschaffen. Mit 13,28 Metern erreichte Kornell den Endkampf und blieb auf dem achten Platz. Marcel Willmann hatte seine Trainingsschwerpunkte auf den Drehwurf ausgerichtet und blieb mit 13,66 Metern als Sechster unter seinen Möglichkeiten.

Enormes Stehvermögen auf der Zielgeraden

Die beiden Schwarzwälder Mittelstrecklerinnen hatten diesmal auf die 400-Meter-Strecke gesetzt. Carina Rothweiler bewies auf der Zielgeraden enormes Stehvermögen und sicherte sich mit 59,62 sek Bronze bei der U18. Alina Herr kam knapp dahinter als Fünfte in 60,32 sec ins Ziel. Anna Reisch steigerte sich im Dreisprungwettbewerb der U23 auf 12,01 Meter und hatte als klar Zweite nur elf Zentimeter Rückstand auf die Siegerin aus Eppingen.

Eine eindrucksvolle Vorstellung gab die ehemalige Donaueschingerin Jolanda Kallabis in der U18 auf der 1500-Meter-Hindernisstrecke. Die erst 15-jährige Bundeskaderathletin gefiel mit einer sauberen Technik am Wassergraben und den Holzhindernissen und konnte sich im Duell mit einem gleichaltrigen Kollegen sich als klare Siegerin auf national beachtliche 4:48,04 Minuten steigern.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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