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Sonstige Anna Zaja will im "Flow" bleiben

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Der Aufschlag zählt zu Anna Zajas Stärken. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder Bote

6:2/6:3 gegen Michaela Honcova, 6:4/6:2 gegen Daniela Seguel und am Freitag 6:3/7:6 gegen die russische Qualifikantin Varvara Flink – ohne einen Satz abzugeben, hat Anna Zaja das Halbfinale der Boso Ladies Open erreicht. Zum ersten Mal steht sie in Hechingen unter den letzten Vier.

Beinahe hätte die Bilanz der 27-Jährigen aus Mengen gestern ihren ersten kleinen Makel erfahren. Denn nachdem Zaja den ersten Satz mit 6:4 für sich entschieden hatte, führte sie im zweiten Durchgang mit 5:3 und schlug zum Matchgewinn auf. Doch plötzlich riss der Faden. Flink gewann sechs Spiele in Serie und hatte bei eigenem Aufschlag die Chance zum Satz-Ausgleich. "Da hatte ich einen Hänger drin, mein erster Aufschlag kam nicht mehr und ich habe die Spiele zu schnell weggegeben. Dann kam natürlich auch die Anspannung hinzu", sagt Zaja. "Aber damit muss man umgehen, ich bin dran geblieben und habe wieder sehr fokussiert und aktiver gespielt." Sie schaffte das Re-Break zum 6:6 und gewann den Tie-Break des zweiten Satzes mit 7:4.

Dass ihre Form vor ihrem "Heimturnier" – ihre Großmutter lebt in Hechingen – stimmt, wusste Zaja. Schließlich hat sie erfolgreiche Wochen hinter sich. Sie spielte das Halbfinale in Vaihingen, gewann das Turnier in Aschaffenburg, stand im Halbfinale von Versmold, wo sie Laura Siegemund in drei Sätzen unterlag, und erreichte im tschechischen Olomouc das Viertelfinale. Als sie anschließend in Prag an den Start ging, war der Akku jedoch leer. "Ich wollte dann eigentlich in Bad Saulgau starten, bin aber stattdessen für vier Tage in meine zweite Heimat Kroatien gefahren, um mich auszuruhen. Das hat mit sehr gut getan. Dort habe ich ein paar Bälle gespielt um mich aktiv zu halten. Von Freitag bis Sonntag habe ich in Stuttgart richtig gut trainiert. Ich war frisch in Kopf und Körper. Und aus den erfolgreichen Wochen habe ich viel Selbstvertrauen mitgenommen."

Das sah im Frühjahr noch ganz anders aus. Nach einer langwierigen Rippenverletzung kam sie nur schwer in die Gänge, fand jedoch über die Spiele in der Bundesliga mit dem TEC Waldau – dort ist Ladies-Open-Turnierdirektor Thomas Bürkle Manager – wieder ihre Form. "Mir macht es Spaß, mit dem Team unterwegs zu sein, das beflügelt mich immer wieder, außerdem ist der Druck nicht ganz so hoch", sagt Zaja, die am Freitag auch noch ins Halbfinale der Hechinger doppel-Konkurrenz einzog. An der Seite der ebenfalls für den TEC Waldau spielenden Lena Rüffer bezwang sie die Paarung Anna Gabric/Jule Niemeier 6:1/7:5.

Mittlerweile steht Anna Zaja in der Weltrangliste auf Rang 191 – so gut wie nie zuvor. "Es wäre super, wenn ich meinen Flow fortsetzen und in Hechingen das Finale erreichen würde. Der Leuchtturm sind für mich immer noch die Top-100. Die habe ich noch nie erreicht, aber dort will ich hin." Nach dem Turnier Hechingen hat Anna Zaja ab dem kommenden Mittwoch mit der Freiheitsstatue in New York den nächsten Leuchtturm vor Augen – bei der Qualifikation der US-Open will die 27-Jährige weiter im Flow bleiben.

 
 

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