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Sonstige 300 Gramm bringen Punkt im Stoßen

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Das Heberteam des SV Flözlingen. Foto: Frei Foto: Schwarzwälder Bote

Der von Reiner Müller trainierte SV Flözlingen trat in der Besetzung Miriam Franke, Marianne und Daniel Ohnmacht, Sina und Marc Lauble sowie Holger Wössner, die Reise nach Straubenhardt zum TV Feldrennach an. Bereits im Vorfeld war klar, dass es ein spannender und enger Wettkampf werden würde.

Der TV Feldrennach hob in Bestbesetzung, während Flözlingen auf Oliver Jauch verzichten musste. Die Vorgabe war klar, man wollte den Straubenhardtern keinen Punkt überlassen, mit 3:0 gewinnen. Im Reißen war die Ausgangslage noch relativ deutlich, der Punktgewinn nur Formsache. Dennoch galt es hier für das Zweikampfergebnis einen guten Vorsprung zu erkämpfen.

Dies gelang trotz anfänglich mäßiger Stimmung in der Halle erfolgreich. Allerdings musste bereits hier voller Einsatz gebracht werden, da sich die Gastgeber nur einen Fehlversuch leisteten und die bisherige Saisonbestleisung im Reißen deutlich übertraf. Erfreulicherweise erzielte Sina Lauble sieben Tage vor ihrem DM-Auftritt mit 55kg neue persönliche Saisonbestleistung. Daniel Ohnmacht riss im dritten Versuch 97kg auf der letzten Rille, nachdem dies im zweiten Durchgang noch misslungen war.

Marc Lauble und Holger Wössner glänzten beide mit drei gültigen Versuchen und brachten jeweils 110kg in die Wertung. So hieß der Endstand nach der ersten Disziplin 131,0:109,7 RP. Darauf konnten sich die Gäste jedoch nicht ausruhen, da die Feldrennacher im Stoßen deutlich stärker einzuschätzen sind, für den Punkt in dieser Disziplin der klare Favorit waren. Die Anweisung von Trainer Reiner Müller lautete voll auf Angriff, kein Kilo verschenken. Dies gelang in der ersten Gruppe beinahe perfekt.

Marianne Ohnmacht überraschte bei drei gelungen Versuchen, mit nicht zu erwartender Saisonbestleistung von 62kg. Ebenso Sina Lauble, sie steigerte sich mit jedem Versuch und erzielte mit tollen 70kg Saisonhöchstlast. Einzig Miriam Franke scheiterte an der neuen Bestleistung von 47kg. Sie hatte Pech, musste nach einem ungleich beladenen Versuch zu Beginn unnötig Kraft aufbringen und viermal an die Hantel. Aber auch Feldrennachs Heber kämpften verbissen und leisteten sich keinen Fehlversuch.

Der zweiten Block begann mit der Devise, hohe Anfangslast um den Punktgewinn im Zweikampf abzusichern. Dies gelang, doch auch der Gegner Stand dem in nichts nach, schob sich nach dem ersten Durchgang bedrohlich nahe heran. Im Stoßen lag das SVF-Team gar mit fast 12 Relativpunkten zurück. Mittlerweile waren auch die Zuschauer aufgewacht, es kam Stimmung in der Halle auf.

Nun musste man bereits im zweiten Durchgang ans Leistungslimit, um noch eine kleine Chance auf den Stoßpunkt zu wahren. Es glückte mit 117 / 129 / 132 kg brachten Daniel Ohnmacht, Holger Wössner und Marc Lauble den Zweikampfpunkt unter Dach und Fach. Der Rückstand im Stoßen schmolz auf 1,7 RP.

Daniel Ohnmacht meisterte unter Aufbringung der letzten Energie 119kg, was die Führung mit 300 Gramm für die Gäste einbrachte. Holger Wössner scheiterte denkbar knapp an 132kg aber auch Björn Bischoff schaffte 133kg nicht. Nachdem Max Jandt (TVF) sein Wiederholungsversuch mit 135kg glückte, übernahm Feldrennach mit 4,7 kg die Führung. Marc Lauble musste auf 137kg steigern. Davor allerdings noch Ramon Räuchle (TVF) der von 130 auf 136kg gesteigert hatte, jedoch zu hoch gepokerte, sein Versuch ungültig.

Somit hatte Marc Lauble die Chance, mit dem letzten Versuch den Siegpunkt nach Flözlingen zu holen. Mit einer enormen Willensleistung schaffte er die Last, obwohl er aus der Nachtschicht kommend, wenig Schlaf hatte und nicht in der besten körperlichen Verfassung war.

Riesen Jubel somit beim Flözlinger Team. Wieder mal gab der tolle Mannschaftskampfgeist mit der richtigen Taktik den Ausschlag. Bester Heber des Abends waren gemeinsam die Zwillinge Sina und Marc Laube mit jeweils 84 Relativpunkten. Holger Wössner einmal mehr mit 66,2 Punkten sehr stark.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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