Die Landjugend Hondingen bietet den Besuchern bei verspätetem Fest ein vielseitiges Programm
Zahlreiche Besucher, viele davon aus umliegenden Ortschaften, kamen auf den Hondinger Walliberg, um gemeinsam die Sonnenwende zu feiern. Wegen Terminüberschneidungen hatte sich die Landjugend dazu entschieden, ihre Sonnwendfeier erst zwei Wochen nach der eigentlichen Sonnenwende am 21. Juni zu veranstalten.
Das Sonnwendfest, das bereits seit Jahrzehnten auf dem Berg veranstaltet wird, ist eine feste Größe im Dorf. Dafür hatten die Mitglieder in den Tagen zuvor fleißig Holz gesammelt und auf dem Berg zu einer hohen Pyramide aufgerichtet. Bevor der Holzstapel aber entzündet wurde, startete das Fest mit einer Vorführung des Fußballspiels zwischen Deutschland und Spanien.
Viele Gäste fieberten in Trikots der deutschen Mannschaft mit der deutschen Elf. Das Ausscheiden aus der EM sorgte zwar zunächst für einen kleinen Stimmungsdämpfer, der Musikverein konnte die Laune nach einigen Musikstücken aber wieder heben.
Kindertrachtengruppe erhält viel Applaus
Bei angenehmen Temperaturen und klarem Himmel konnten die Besucher die ganze Umgebung überblicken und sich von den Helfern der Landjugend bewirten lassen. Die Kinder der Kindertrachtengruppe zeigten ihre mit den Leiterinnen Selina Fetscher und Karin Schwenk einstudierten Tänze und erhielten viel Applaus. Etwas später am Abend als in den vergangenen Jahren, dafür aber bereits in der starken Dämmerung, ging es dann daran, das Feuer zu entzünden. Dazu hatte die Trachtengruppe Riedöschingen-Hondingen einen Fackeltanz einstudiert. Das Bild, das sich mit den brennenden Fackeln bot, löste bei den Zuschauern große Begeisterung aus.
Im Anschluss an den Tanz wurde das Feuer angezündet, das weithin sichtbar über Hondingen leuchtete. Das sorgte nicht nur für Wärme, sondern auch für eine schöne Atmosphäre mit Blick in den Sternenhimmel. Viele Besucher blieben lange bis in die Nacht.