Clemens Rimner hat dieses Jahr in Weil am Rhein sein Abitur abgelegt und engagiert sich bei der DLRG und der Feuerwehr Haltingen.
Anderen helfen zu können, wenn dies nötig sein sollte; zu wissen, was zu tun ist, wenn jemand in eine missliche Lage gerät: Für den 17-jährigen Clemens Rimner aus Weil am Rhein ist das der stärkste Beweggrund für sein ehrenamtliches Engagement.
Den Weg zum Rettungsschwimmen fand der junge Mann über die Schwimmkurse der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die in Weil am Rhein seit vielen Jahren eine sehr aktive Ortsgruppe hat. Vor rund zehn Jahren hat Rimner als Kind dort angefangen. Er hat die Grundausbildung zum Wasserretter absolviert und will sich bald zum Strömungsretter weiterbilden. Er absolviert Übungen mit der Einsatzgruppe und war auch schon bei Überwachungen dabei, etwa bei der Ruderregatta BaselHead.
Heute arbeitet er im Jugendvorstand der DLRG mit, auch wenn er dort gerade kein Amt innehat. Als einer von drei Verantwortlichen für den Wettkampfsport begleitet er junge Rettungsschwimmer zu Wettbewerben und schwimmt dort auch selbst mit.
Mit rund 40 Teilnehmern im Alter von zehn Jahren an war die Weiler DLRG Ende Juni bei den baden-württembergischen Landesmeisterschaften in Biberach vertreten.
Abschleppen und Bergen von Personen wird geübt
Die Disziplinen, in denen sich die jungen Leute dort messen, haben kaum etwas mit gewöhnlichem Schwimmsport zu tun: Hindernisschwimmen, das Abschleppen einer etwa 60 Kilo schweren Puppe im Wasser oder Streckenschwimmen mit Flossen und Gurtretter.
Während der Vorbereitung auf das Abitur am Weiler Kant-Gymnasium war das wöchentliche Training keine Last für ihn, eher ein guter Ausgleich in Zeiten, in denen er viel lernen musste. Das berichtet er bei einem Treffen an den DLRG-Garagen beim Freizeitbad Laguna, wo die DLRG derzeit noch ihre Fahrzeuge stehen hat.
Zur Feuerwehr brachten ihn Freunde und Familie
Demnächst wird sie in ein größeres Domizil am Rheinhafen in Friedlingen umziehen.
Ausgelastet war der junge Mann, der molekulare Medizin studieren möchte und zur Zeit auf einen Studienplatz in Freiburg wartet, damit aber noch längst nicht.
Vor zwei Jahren trat er in die Jugendfeuerwehr ein, inzwischen ist er bei der Freiwilligen Feuerwehr in Haltingen. Inspiriert wurde der dazu von Familienangehörigen und Freunden, die ebenfalls in der Feuerwehr sind.
Und so hat er im vergangenen September die Grundausbildung und im März die Funkausbildung abgelegt.
Verantwortung übernehmen für die Gruppe
Selbst in der Gruppe Verantwortung zu übernehmen, gehört für Rimner auch zu seinem Engagement: In der DLRG hat er eine Zeit lang dem Jugendvorstand angehört. Bis heute wirkt er neben der Wettkampforganisation bei der Organisation und Umsetzung von Jugendfreizeiten mit. Mit einer Gruppe älterer jugendlicher Rettungsschwimmer war er erst vor kurzem am Schluchsee.
Nicht zuletzt geht Clemens Rimner, der in Weil am Rhein-Haltingen in einem Ärztehaushalt groß geworden ist, noch einer weiteren Tätigkeit mit Begeisterung nach: Als freier Mitarbeiter schreibt er für unsere Zeitung über Weiler Themen – vom Jugendparlament bis zur Fahrradversteigerung der IG Velo.
Über ein Praktikum zur Zeitung gekommen
Zum Schreiben kam der Abiturient durch ein Bogy-Praktikum bei der Pforzheimer Zeitung in Pforzheim, woher ein Teil seiner Familie stammt. Dem folgte ein längeres Ferienpraktikum bei der Weiler Zeitung.
Clemens Rimner ist der Autor der kommenden Folgen unserer sommerlichen Ehrenamtsserie in der Region Weil am Rhein und Rebland. Aus dieser wird er in den nächsten Wochen weitere engagierte Jugendliche und junge Erwachsene vorstellen, die neben Schule und Beruf etwas Besonderes leisten.