Die Melchinger Pfadfinder Foto: Barth

Die St. Georgspfadfinder machten spannende Zeitreisen von Eiszeit bis ins römische Reich. Das Sommerlager hat seine Zelte in der Nähe von Bamberg aufgeschlagen.

Schöne Tage mit jeder Menge Spaß hatten die Melchinger DPSG Pfadfinder bei ihrem Sommerlager.

 

Unter dem Motto „Zeitreise“ verbrachten sie zehn Tage in Braunach bei Bamberg. Der Vortrupp stellte bereits das Küchenzelt, die Jurte und das Leiterzelt auf, bis die 26 Kinder und Jugendliche mit weiteren Leitern mit dem Bus anreisten.

Kaum waren die Schlafzelte aufgebaut, ging es mit einer Zeitmaschine in die Steinzeit. Höhlenmenschen begrüßten die Lagerteilnehmer und gestalteten den ersten Abend mit lustigen Spielen.

Reise ins Casino der 20er-Jahre

An den darauffolgenden Tagen gab es eine Reise ins Casino der 20er-Jahre – und eine Stafette in die Eiszeit. Bei der Lagerolympiade wurden die Kinder ins römische Reich entführt, und beim Geländespiel schlüpften sie in die Zeit des Entdeckers Kolumbus.

Selbst der Haik, eine zwei oder drei tägige Wanderung mit Übernachtung im freien Feld, war nicht nur eine Wanderung, sondern eine Reise in die Zukunft. Auf verschiedenen Workshops konnten die Pfadis Armbänder flechten, Postkarten bemalen und verschicken, Taschen bemalen oder Halstuchknoten aus Paracord herstellen.

Gemeinsames Singen am Lagerfeuer

Das gemeinsame Singen am Lagerfeuer durfte natürlich nicht fehlen. Da die ganze Zeit über die Sonne schien, ging es gemeinsam zu Fuß zum nahegelegen Baggersee, wo man sich nach Herzenslust am Wasser austoben konnte. Für den Abreisetag waren strömender Regen und Gewitter vorausgesagt, also bauten die Melchinger kurzerhand ihre Zelte einen Tag früher ab und übernachteten ganz untypisch für Pfadfinder in dem zum Lagerplatz gehörenden Haus der Braunauer Pfadfinder.

Nach zehn erlebnisreichen Tagen ging es dann glücklich und ein bisschen müde mit dem Bus wieder in Richtung Heimat.