In vielen Bars in der Villinger Färberstraße ist es ruhig geworden. Foto: Marc Eich

Den Wirten sollte das Geschäft nicht weiter erschwert werden, meint unsere Autorin Eva-Maria Huber.

Fast hätten es zwei Anwohner geschafft und wären mit dem nächsten ihres schon fast chronischen Vorpreschens erfolgreich gewesen: Denn hätte der Zuma-Wirt während der Sommersaison seine Gäste nach drinnen verscheuchen müssen, während die seiner Kollegen ein paar Meter weiter in Ruhe hätten austrinken können.

 

Gut und richtig war der Testlauf, die Sperrzeiten für die Außenbewirtschaftung in VS zu vereinheitlichen und die 23-Uhr-, respektive Mitternacht-Regelung für alle festzuzurren.

Richtig war es auch von der Stadt, vor dem nächsten Anwohner-Drohszenario nicht einzuknicken. Die nächste Beschwerde kommt so sicher wie der Frühling 2025.

Dann heißt es, weiter standhaft zu bleiben und Wirten, die einen guten Job machen, das ohnehin schwierig gewordene Geschäft nicht noch weiter zu erschweren. Denn mal nüchtern betrachtet: Ohne eine pulsierende Gastronomie kann eine Stadt einpacken: Deshalb braucht es faire Spielregeln und einen souveränen Umgang mit Dauer-Stänkern.