Nach dem Inferno am 3. Mai sind die Karten für den Kauf des Soldatenheims neu gemischt und der Preis vielleicht annehmbar für den Zweckverband IIGP.
Was soll eigentlichen aus der Brandruine, dem früheren Soldatenheim Geißbühl, werden? Das wollte Verbandsrat Matthias Schwarz, selbst Feuerwehrmann, in der jüngsten Sitzung des Zweckverbands Interkommunaler Industrie- und Gewerbepark Zollernalb wissen.
Anfang Mai war das Gebäude gegenüber dem Haupteingang der einstigen Zollernalb-Kaserne abgebrannt – was für den Zweckverband möglicherweise eine Chance ist, wie dessen Vorsitzender, der Meßstetter Bürgermeister Frank Schroft, erklärte: Der Verband habe versucht, das Soldatenheim zusammen mit dem Kasernenareal zu erwerben, doch die Preisforderung des Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), der Eigentümerin, sei damals zu hoch gewesen.
Neues Gutachten – neue Chance
Nun habe die BImA angekündigt, dem Zweckverband ein aktualisiertes Wertgutachten zukommen lassen zu wollen. Sollte der Preis dann deutlich niedriger liegen, könne man erneut über einen Kauf sprechen, so Schroft.