Ein Solarpark – wie hier in Buchenberg – soll auch in Langenschiltach entstehen. Foto: Marcel Dorer

Um die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung eines Bebauungsplans für den Solarpark Brogen ging es im Ortschaftsrat Langenschiltach.

Zur von Manuel Lehmann angesprochenen Installation eines Hydranten in der Nähe erklärte Ortsvorsteher Hartmut Breithaupt, das vonseiten der Feuerwehr keine Einsprüche kamen, da die Brandlast nicht sonderlich hoch anzusehen sei. Der Ortschaftsrat sprach sich für die Änderungen aus.

 

Breithaupt nutzte die Gelegenheit, um seine eigene Überzeugung zu Windkraft- und Solaranlagen kundzutun, sprach von „heftigen Diskussionen“ in der Region, mahnte aber dass zum Klimawandel bei Forschern eigentlich Einigkeit bestehe. Dass dieser menschengemacht sei könne wohl niemand bestreiten. Man brauche aber gar nicht den Klimawandel heranziehen, da fossile Energien endlich seien.

Solar im ländlichen Raum stehe immer in Konkurrenz zur Landwirtschaft, dabei gehe es aber um die Verhältnismäßigkeit, so Breithaupt. Besser seien Dächer und Parkplätze, dabei gehe es aber um Wirtschaftlichkeit.

Thomas Weißer kritisierte fehlende Pumpspeicherkraftwerke, die Rentabilität von Anlagen und ein allgemein nicht zu Ende gedachtes Vorgehen. Laut Lehmann kosteten Anlagen früher aber noch richtig Geld. Heute gehe es auch mit Balkonkraftwerken in die richtige Richtung.

Prekär aufgehängte Telekomleitung

In der Fragerunde angesprochen wurde das seit sicher sechs Jahren bestehende Problem der recht prekär aufgehängten Telekomleitung über den Bach beim Gasthaus „Adler“, an dem Telefon, Fernsehen und Internet des gesamten Teilortes hängen. Eine Spülbohrung zur Verlegung sei inzwischen vorhanden, die Einflussmöglichkeit der Stadt aber gering, so Breithaupt.

Er berichtete, dass nun ein Ausbau des gesamten Orts mit Breitband genehmigt, die Planung weitgehend abgeschlossen sei, es jetzt nur noch um die Ausschreibung gehe.

Ein Thema für Anwohner waren Auswaschungen in der Straße am Musikhäusle. Die wurden zwar teilweise behoben, laut Breithaupt will die Stadt die Straße aber nicht verbreitern, weil das zu schnellem Fahren verleite. Er halte das für richtig, zum Teil seien aber sicher Ausbesserungen nötig.

Geschwindigkeit in der Hornberger Straße

Wieder einmal Thema waren Geschwindigkeitsbegrenzungen in der Hornberger Straße, das in der nächsten Verkehrsschau angesprochen werden soll. Breithaupt erklärte, dass es für das Landratsamt zunehmend schwer ist, Blitzer auf Privatgelände aufzustellen, da Besitzer angefeindet würden.