Auf das Schulzentrum wird für rund 99 000 Euro eine Solaranlage installiert. Den dann erzeugten Stroms verbraucht die Stadt aber gleich wieder.
Die Stadt Rosenfeld will auf dem Weg zur autarken Energieversorgung vorankommen. Deshalb stellte bereits der Haushaltsplan des vergangenen Jahrs 750 000 Euro bereit, mit denen Fotovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden installiert werden sollen.
Ein planendes Ingenieurbüro aus Karlsruhe hat ein Konzept entwickelt, um die Wirtschaftlichkeit dieser potenziellen Anlagen zu untersuchen. Ein Vorschlag daraus wird nun umgesetzt: Auf dem Schulzentrum wird künftig Sonnenstrom erzeugt.
Bei der Ausschreibung waren nur zwei Angebote eingegangen. Ein Binsdorfer Unternehmen hat unter diesen das günstigere eingereicht: Gut 99 000 Euro soll die neue Fotovoltaikanlage kosten. Den Auftrag dafür hat der Gemeinderat bei einer Gegenstimme erteilt.
„Verkaufen und Einspeisen ist für uns kein Thema.“
Allerdings wird die dort erzeugte Energie komplett von der Stadt Rosenfeld selbst verbraucht werden, wie Bürgermeister Thomas Miller erklärte: „Verkaufen und Einspeisen ist für uns kein Thema.“
Denn den Strom brauche man im Schulzentrum und auf dem Friedhof selbst. Einen Überschuss produziere man voraussichtlich nicht. Unklar ist im Moment, ob es sinnvoll wäre, auch einen Stromspeicher zu installieren.